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  2. hellblazer

Beiträge von hellblazer

  • English Theatre Frankfurt

    • hellblazer
    • 10. September 2025 um 18:36

    Ist die erste Produktion in ihrer alten Spielstätte nach Sanierung des Gebäudes, daher denke ich, dass sich die Frage aktuell nicht so einfach beantworten lässt, ohne zu wissen, was sich im Saal geändert hat.

    Ich war sehr oft da und habe immer Reihe 8-10 bevorzugt. Wie Tinette schon erwähnt hat, steigen die Reihen gut an und der Saal ist klein genug, dass man auch von weiter entfernt noch gut sehen kann.

    Viel Spaß beim Stück, ich habe es in der ersten Runde beim ETF gesehen und fand es großartig umgesetzt. Ich drücke die Daumen das Sami Kedar wieder dabei ist, der war das Highlight.

  • Maria Theresia - Wien

    • hellblazer
    • 23. Mai 2025 um 15:50

    Wir alle kennen das Stück nicht, von daher ist es noch etwas früh, um direkt zu meckern.

    Bei Hamilton wurde damals in den Vordergrund gestellt, dass es Rap / Hip Hop sei und am Ende hatten wir eine grandiose Mischung aus eben jenem und klassischen Broadway Nummern. Da hat man sich eine neue Zielgruppe erschlossen, die beim Fokus auf die "klassischen" Nummern wohl nur, unter starker Gegenwehr, von den Eltern ins Theater geschleppt worden wären. So war es (im Zweifelsfall) halt anders rum und am Ende hat ihnen der Erfolg wohl Recht gegeben.

    Bei Maria Theresia hat man sich für ein Terzett entschieden und bei der Menge an Text, den die Darsteller dadrin unterbringen mussten... Das klang am Anfang schon sehr entweder hip hoppig oder von mir aus auch sondheimig (nicht inhaltlich und die Musik ist auch zugänglicher, was aber ja nichts schlechtes ist) und endet in einem tollen, klassischen Finale. Wenn man wirklich "was anderes machen" will, fand ich den Song eine gute Wahl, er klingt am Anfang anders, verschreckt aber das Stammpublikum nicht. Zudem fand ich die Stimmfarbe von Aeneas Hollweg ungewöhnlich und sehr interessant . Ich habe den Song jetzt auch schon mehrfach gehört und er gefällt mir mit jedem Mal noch besser.

    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf das Stück, und zwar deutlich mehr, als ich es vor der Präsentation war.

  • Hercules - Hamburg

    • hellblazer
    • 28. August 2024 um 17:31
    Zitat von Theaterfuerst

    So gerade kommt ein Newsletter mit den ersten Zahlen - mehr als 200.000 Besucher haben seit März 2024 HERCULES in der Neuen Flora Hamburg besucht - sprich das sind Zahlen die in Wien bei ROCK ME AMADEUS & Phantom der Oper auch gerade bis zur Sommerpause erreicht wurden und als Rekord vermeldet wurden.....

    Ich könnte jetzt ja ausrechnen, was 200.000 Besucher in geschätzen 160 Shows und einer Kapazität von 1500 Sitzplätzen (Rang ist ja zu) für die Auslastung bedeuten würde (133 hätten vor ausverkauften Parkett spielen müssen), aber um es kurz zu machen: Die VBW haben keine langlaufende 30-40% Rabatt-Aktion für ihre Shows am Start, um die Theater zu füllen.

    Abgesehen davon, hat die Stage auch bei "Hamilton" nach 5 Monaten Spielzeit vermeldet, dass 200.000 Tickets verkauft wurden, und im gleichen Atemzug wurde die Absetzung angekündigt :/

  • Hercules - Hamburg

    • hellblazer
    • 20. August 2024 um 13:47
    Zitat von Theaterfuerst

    bin da aber meistens zufrieden - in Wien ist es vielen auch zu laut -

    Nochmal: Es geht nicht darum, dass es laut ist, sondern darum, dass die Musik zu laut ist, die Stimmen davon übertönt und die Texte damit unverständlich werden. Ob es an der Akustik , der verbauten Technik, oder einfach daran liegt, dass der Tontechniker die Einmessung vom Merchandisestand aus vorgenommen und befunden hat, dass der Klang da optimal ankommt, ist mir als Gast egal.

    Ich darf wohl erwarten, dass ein Veranstalter dafür sorgt, dass überall im Saal der Ton verständlich ankommt und ich nicht das Libretto auf dem Schoß haben muss, um mitzulesen, was da gerade gesungen wird.

  • Hercules - Hamburg

    • hellblazer
    • 20. August 2024 um 10:00
    Zitat von Theaterfuerst

    Bei Hercules spielen insgesamt 12 Musiker live - und Laut ist es bei allen Großproduktionen - egal wo Hamburg, Wien, Köln.....

    Junge, das ist einfach nicht korrekt. Ich habe alleine dieses Jahr bisher schon 26 Vorstellungen verschiedenster Stücke an allen möglichen Orten gesehen und ich kann durchaus unterscheiden was "laut" und was "LAUT" ist.

  • Hercules - Hamburg

    • hellblazer
    • 20. August 2024 um 09:33

    Ich habe die Show vor etwa 4 Wochen gesehen, habe also nicht mehr alle Details präsent, man möge es mir nachsehen.

    Die Show startet mit einer kleinen Einführung/Erzählung, die gut zu verstehen war, bis die Band einsetzte: Da war es mit der Textverständlichkeit vorbei und ich wusste, dass die nächsten 2 Stunden schwierig werden. Die Musen, die danach ihren Auftritt haben... ebenfalls nicht zu verstehen und das lag nicht an ihnen, sondern daran, dass die Abmischung einfach Mist ist, denn ihre Sprachteile im Laufe der Show waren 1A zu verstehen . John Voijs (Phil) spricht exzellentes Deutsch, seine Opening Number vom 2.Akt... ich habe kein Wort verstanden.

    Wenn man bei Stage immer noch der Meinung ist, fehlende Musikermasse einfach durch höhere Lautstärke kompensieren zu können, dann aber bitte auch die Stimmen entsprechend hochregeln.

    Ich frage mich wirklich, ob da mal zwischendurch Qualitätskontrollen durchgeführt werden, sich jemand in den Zuschauersaal setzt und probehört, was da so aus den Lautsprechern beim Publikum ankommt? Ich habe in Reihe 6 gesessen und nichts verstanden. Wo soll ich denn stattdessen hin? Auf die Bühne?

    War eh irgendwie der Wurm drin: Plötzlich ging das komplette Saallicht an und es dauerte 2 Minuten, bis es entweder jemand bemerkt hat bzw. der Knopf gefunden war, mit dem man es wieder ausschalten kann. Soundeffekte wurden zu spät eingespielt usw. Absolut Premium.

    Einige Entscheidungen, wie Dinge auf der Bühne umgesetzt werden, würde ich auch gerne hinterfragen, z.B. die Puppenspieler. Normalerweise werden die ja in Schwarz gekleidet, und entsprechendes Licht auf der Bühne eingestellt, damit man sie nicht sieht. Hier werden sie von den Scheinwerfern angestrahlt und dann hast du da auf einmal einen Dude in schwarzer Jeans, T-Shirt und Baskenmütze auf dem Kopf, der mit Kollegen auf der Bühne zugange ist.

    Mit Buch, Musik usw. will ich jetzt gar nicht erst anfangen.

    Ich bin mit wirklich niedrigen Erwartungen in die Show gegangen, und die wurden noch nicht mal erfüllt. Hätte ich Vollpreis dafür bezahlt, würde ich mich massiv ärgern. Mit 30% oder 40% Rabatt war es ok, auch wenn es immer noch zu teuer war, für die Qualität, die da geliefert wurde und ich aus den absolut falschen Gründen "Spaß" hatte.

    Das einzig positive an der Show war tatsächlich die Cast, die waren alle gut drauf und hatten Spaß, was sich auch auf das Publikum übertragen hat. Das der vielleicht zur Hälfte gefüllte Saal getobt hätte, kann ich jetzt für die von mir besuchte Vorstellung trotzdem nicht bestätigen.

    Hier wurde massiv auf anderen Ebenen versagt, das Ding gehört in der Form auf keine Bühne.

  • Spielzeit 2023/24 Diskussionen

    • hellblazer
    • 22. Oktober 2023 um 23:29

    Samstag Abend die Premiere des selten gespielen "Follies" in Wiesbaden besucht. Die wahrlich nicht kleine Hütte war voll, ein einzelner Sitzplatz lt. Plan noch frei. Pia Douwes und April Hailer dürften sicher viele überregionale Besucher (wie mich) anziehen, aber auch abseits der beiden gibt es sehr viele positive Überraschungen in der Cast. Ganz vorne dabei Jacqueline Macaulay als Phyllis, da sitzt auch bereits das Timing für jede trocken rausgehauene Pointe als hätte sie die Rolle schon jahrelang gespielt. Andrea Baker... ach, es macht keinen Sinn alle einzeln aufzuführen, weil insgesamt fand ich besonders alle Damen einfach großartig.

    Inszenierung war auch spannend, die Drehbühne rotiert sehr oft, um verschiedene Ansichten des alten Theaters, welches seine letzte Aufführung erlebt, zu zeigen. Der Dirigent ist ebenfalls in Maske und Kostüm und übernimmt die Rolle des Theaterdirektors, und daher auch oft als Darsteller auf der Bühne aktiv. Es gibt aber nur 2 Stellen, an denen er als Dirigent vertreten wird, ansonsten steht er am (deutlich erhöhten) Pult, und dirigiert seine Damen und Herren durch die 2,5 Stunden (Pause nach exakt 85 Minuten). Musiker im Graben habe ich nicht gezählt, aber es sah voll aus und sie haben einen wunderbar vollen Sound zusammen generiert. Ich saß im Parkett, Reihe 4: Die Abmischung war super, keine Probleme mit der Textverständlichkeit, auch wenn die Mirkos manchmal hörbar nicht da saßen, wo sie sollten.

    Insgesamt war ich wirklich begeistert, das war alles auf sehr hohem Niveau, egal ob Cast, Bühne, Kostüme, Inszenierung... Die Inszenierung... tja, also... bis zur zweiten Hälfte des zweiten Aktes fand ich sie wirklich super, und dann... wurden Entscheidungen getroffen, die ich in zwar in der Art auch so getroffen hätte, aber nicht in der Form 🙈 Ich weiß nicht, ob die aus vergangenen Inszenierungen als Vorlage existieren, oder es sich um eine eigene Entscheidung handelte und will es auch nicht spoilern, aber als Resultat ließ die bis dahin tolle Stimmung im Saal mit jeder der 4 Nummern merklich nach und auch mich haben sie irgendwann verloren.

    Trotzdem ist "Follies" in Wiesbaden auf jeden Fall einen Besuch wert: Das ist wirklich eine Produktion auf ganz hohem Niveau, mit vielen exzellenten Einzelleistungen, die sich homogen zusammenfügen und das Ganze zu einem außergewöhnlichem Abend machen. Es gab minutenlange Standing Ovations und dann nochmal großen Jubel auf der Premierenfeier, beides absolut verdient.

    Es steht nur noch 13x auf dem Programm und Pia spielt nicht alle Vorstellungen. Nicht verpassen.

  • Spielzeit 2023/24 Diskussionen

    • hellblazer
    • 8. Oktober 2023 um 07:50
    Zitat von thepoundkey

    Die Aussteuerung war heute besser in Dortmund, zumindest nach unserem Empfinden. Patricia Meeden fiel kurzfristig aus und wurde durch Friederike Zeidler ersetzt, die die gesamten Proben mitgemacht hatte. Das wäre vermutlich aber weniger informierten Besuchern kaum aufgefallen, hat sie super gemacht.

    Zustimmung zu Friederike Zeidler, aber was die Abmischung angeht, muss ich zumindest für mich widersprechen: Ich fand die Stimmen klangen grundsätzlich schon ungewöhnlich dumpf, und sobald gesungen wurde, war es für mich vorbei mit der Textverständlichkeit. Ich saß in der ersten Reihe, mag also sein, dass die 5 Herren im Graben die Darsteller übertönt haben. Kenne ich so aus Dortmund aber nicht, da bleibt es in der Regel auch dann verständlich, wenn der Graben üppiger gefüllt ist.

    Ansonsten eine sehr schöne Inszenierung und eine tolle Besetzung, die beide deutlich mehr Besucher verdient hätten, als gestern da waren.

  • Freilichtspiele Tecklenburg

    • hellblazer
    • 26. August 2023 um 23:39
    Zitat von thepoundkey

    Das müsste Laura Araiza gewesen sein.

    Gerade ein Foto von ihr gefunden, das passt. Wer auch immer den Live-Teil der Ansage am Freitag gemacht hat, war offenbar sehr nervös: Ich habe echt nix verstanden 😅 Danke dir.

  • Freilichtspiele Tecklenburg

    • hellblazer
    • 26. August 2023 um 21:39

    Rekeszus spielt und ist großartig. Für Katia Bischoff steht Janina Niehaus auf der Bühne. Fr. Bischoff ist gestern schon bei Miami Nights ausgefallen. Wer da gecovert hat, weiß ich leider nicht, hatte den Namen nicht verstanden :(

  • Cats International Tour 22/23

    • hellblazer
    • 24. Dezember 2022 um 17:35

    Super, ich danke dir für die Reaktion und die Infos. Dann habe ich wohl tatsächlich mit einer falschen Erinnerung zu kämpfen.

    Frohe Weihnachten :)

  • Cats International Tour 22/23

    • hellblazer
    • 22. Dezember 2022 um 11:53

    Hallo zusammen,

    Ich habe gestern die Tour in Frankfurt gesehen, und eine Frage zur Choreographie, dir mir keine Ruhe lässt.

    Ich habe die Show vorher nur 2x gesehen und zwar die internationale Tour von 2017, beide Male in Köln.

    Im Vergleich dazu sind definitiv Änderungen vorgenommen worden, sowohl musikalisch, wie auch im Stageing.

    Abgesehen davon kam mir die Choreographie aber auch anders vor, weniger katzenhaft, mehr... hm, schwer zu beschreiben... wie von der Abschlussklasse des VHS-Kurs Showtanz. Ebenso anders ist das Verhalten: Die typischen Putzgesten gibt es z.B. nicht mehr, stattdessen werden die Nasen nach rechts und links bewegt, was mich eher an Mäuse erinnert hat und die Hintern werden so übertrieben geschwungen, dass ich zwischendurch dachte, ich sei in "Ducks - The Musical" gelandet usw.

    Ich weiss, dass es eine neue Choreographie gibt, auf der Seite der US-Tour wird es explizit erwähnt. Die Seite für die internationale Tour erwähnt nur "has now taken on a new life for a new generation". Programmheft gibt auch keinen Hinweis auf eine neue Choreographie, hier wird immer noch Gillian Lynne aufgeführt, die Rezension von der MuZ (vom Tourstop Juli in München) erwähnt auch keine Änderungen.

    Cats-Experten, die auch die aktuelle Tour schon gesehen haben, bitte vortreten: Ist das eine neue Choreographie, die hier zur Aufführung kommt, oder habe ich meine Erinnerung an die letzte Tour einfach falsch abgespeichert und "das war immer so"?

    Ansonsten trotzdem auch für diese Tour Daumen hoch: Tolles Ensemble, auch wenn sie bei "The Naming of Cats" gegen Ende alles andere als synchron waren 😅 und Memory von Grizabella war einfach grandios.

  • Moulin Rouge - Köln

    • hellblazer
    • 16. Dezember 2022 um 17:15

    Wir waren gestern Abend zum Wiederholungsbesuch im Dome.

    Die Sparkling-Reihe hat jetzt einen eigenen Checkin im unteren Foyer bekommen, das ist schon stilvoller, als der Mitarbeiter mit den Papierlisten, der bisher im Kassenbereich auf die Sparkler wartete. Der Merch-Stand ist zurück ins untere Foyer gewandert, und hat im oberen damit Platz für eine vierte Bar gemacht. Die Castliste wird nicht mehr auf den Monitoren über den Türen angezeigt, sondern es gibt jetzt eine eigene Anzeige-Säule am oberen Ende der Treppen dafür.

    Blick auf die Castlist zeigte Berner, Greco und Gomes, alle anderen Rollen waren mit Alternates und Covern besetzt, schnell das Ensemble durchgezählt: 5 Personen weniger als sonst (und der Band fehlte der Dirigent, stattdessen nahm Zhou Yi den Taktstock in die Hand, daher nur 9 statt 10 Musiker).

    Also auf eine cut-show eingerichtet und tatsächlich machten sich die Abwesenheiten schon während der Preshow bemerkbar: Der Countdown startete wie immer bei 15 Minuten, aber noch keine Darsteller in Sicht. Erst als 10 Minuten erreicht waren, füllte sich die Bühne so langsam, wobei einige Stationen nur sehr kurz besetzt wurden, bevor die Darsteller weiter zogen, einige Positionen wurden komplett ausgelassen.

    Sophie Berner in Topform, nicht weniger habe ich erwartet. Die größte Überraschung war für mich Riccardo Greco. Gesanglich weiterhin top, er ist aber jetzt in der Rolle drin, und liefert auch schauspielerisch ab: Der hat es gestern Abend aber so richtig gefühlt und harmoniert jetzt auch deutlich besser mit Satine. Wirklich toll. Gomes hat auch nochmal eine Schippe drauf gelegt und zelebriert seine "Bad Romance" Szene aber so richtig.

    Neu waren für mich Gianni Meurer als Ziedler. Vom Schauspiel her hat er mir sehr gut gefallen, gesanglich fand ich "Chandelier" etwas schwach und wackelig, aber bei so vielen krankheitsbedingte Ausfällen im Ensemble sind die verbleibenden Darsteller vielleicht auch schon / immer noch was angegriffen. Pascal Cremer als Duke hat eine nette Stimme, ist auch nett anzuschauen, ist aber leider auch viel zu nett für die Rolle. Mario Saccoccio war als Lautrec auf der Bühne, und (nochmal sorry an Alvin Le-Bass, der es wahrlich nicht einfach in der Rolle hat) diesmal waren die Texte von Lautrec verständlich, und die Gags haben für das Publikum gezündet.

    Ein paar neue Songfetzen haben auch Einzug gehalten: Ohren auf für u.a. das Theme von GZSZ 😅

    Und "Kristiän" wird jetzt auch durchgängig so genannt, und nicht mal so, mal "Christian".

    Das Publikum war diesmal von Anfang an mit dabei, die Stimmung war sehr gut, vielleicht waren die meisten davor auf dem Weihnachtsmarkt, und der Glühwein hat geholfen. An der guten Stimmung hat auch ein 10-minütiger Showstop vor der letzten Szene im ersten Akt nichts geändert. Abgesehen davon sowie, mal wieder, ein paar hier und da zu spät geöffnete Mikros (und eine Kollegin, die Sophie Berner plötzlich im Weg stand), ist alles sehr gut eingespielt. Es mögen 5 Positionen auf der Bühne unbesetzt gewesen sein, aber das verbleibende Ensemble hat mächtig Gas gegeben und auch sichtlich Spaß dabei gehabt. Volle Hütte (an einem Donnerstag!) und verdiente Standing Ovations.

    Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Besuch, dann hoffentlich wieder mit gesundem, vollständigem Ensemble. Ebenso hoffe ich, dass sie immer wieder mal neue Songfetzen einbauen, aber GZSZ muss auf jeden Fall drin bleiben 🤣

  • Rebecca - Wien 2022

    • hellblazer
    • 22. November 2022 um 00:52

    Gibt es eigentlich noch jemand, der so enttäuscht von der aktuellen Wiener Version ist, wie ich?

    Ich habe Rebecca in den ersten beiden Wiener Spielzeiten sehr oft gesehen, dann noch 1x jeweils in St. Gallen, Stuttgart, Tecklenburg sowie jetzt wieder in Wien... und hätte es Stuttgart nicht gegeben, wäre die aktuelle Wiener Version bei mir auf dem letzten Platz.

    Nachdem ich die ersten Promoauftritte von Willemijn Verkaik als Mrs. Danvers gesehen hatte, war ich skeptisch, dachte mir aber, dass sich das bestimmt noch im laufenden Betrieb einspielen wird. Tja. Vielleicht hatte sie während der von mir besuchten Vorstellung einen schlechten Abend, vielleicht hatte ich einen schlechten Abend, auf jeden Fall wird das mit uns beiden nix. Die Rolle der Mrs. Danvers ist überlebensgroß, die Darstellung eine Gratwanderung, die nuanciert absolviert werden möchte, die man aber auch plakativ abliefern kann, so wie hier. Die erhabene Überlegenheit der Figur, mit äußerlich immer kontrollierten Emotionen, die sich nur selten direkt an der Oberfläche zeigen, fehlt hier völlig. Eine der wenigen Stellen, wo Mrs. Danvers die Gefühle durchgehen, findet sich in "Sie ergibt sich nicht", in dessen Verlauf sie sich vom Kühlschrank zum Vulkan steigert, und sich erst am Ende wieder selbst unter Kontrolle bekommt, verpufft hier, weil nicht nur keine Wandlung im Song wahrzunehmen ist, sondern er auch insgesamt sehr zurückhaltend dargeboten wird. Das eigentlich diabolische "Überraschen sie ihn!" in Rebeccas Zimmer, wenn Mrs. Danvers "Ich" die Empfehlung für ein Kleid ausspricht, wird hier durch ein Verhalten gebrochen, dass ich eher während "Populär" in Wicked erwartet hätte. Das sind nur ein paar Beispiele, warum diese Darstellung nicht kompatibel mit mir ist, weil ich weiss, dass es anders (und für mich: besser) geht.

    Beispiele für nuancierte Darstellungen:

    Susan Rigvava-Dumas (Wien)

    Kerstin Ibald (Wien/St. Gallen)

    Pia Douwes (Tecklenburg)

    Beispiele für plakative Darstellungen:

    Pia Douwes (Stuttgart)

    Wer Mark Seibert besetzt, bekommt Mark Seibert. Da ist nix verkehrt dran, auch wenn ich ihn noch etwas zu jung für die Rolle fand.

    Ana Milva Gomes hatte frei, gecovert wurde von Marja Hennicke, die es sehr eilig hatte, und vielen Pointen (so man sie denn so nennen mag) damit die Möglichkeit genommen hat, vom Publikum registriert zu werden und sich entfalten zu können, was ich schade fand.

    Sehr positiv überrascht war ich von Nienke Latten, nicht nur eine tolle Stimme, sondern sie hat auch die Wandlung der Rolle sehr gut rübergebracht, sowie James Park.

    Den Brand am Schluss fand ich sehr enttäuschend, das haben sie selbst in Stuttgart besser hinbekommen. Die Stufen kamen hier nur sehr schwer ans brennen, dann 2,3 Pyro Effekte, Gaze-Vorhang runter und ab mit den Projektionen.

    Ansonsten war es schön, Rebecca mal wieder mit einem vollen Orchester zu hören, die neue Gesamtaufnahme werde ich mir aber trotzdem nicht zulegen, da bleibe ich lieber bei der Live-Aufnahme von 2007.

    Den Zuschauern hat es gefallen, und die Hütte war voll, wahrscheinlich stehe ich mit meiner Meinung tatsächlich alleine da :)

  • Moulin Rouge - Köln

    • hellblazer
    • 31. Oktober 2022 um 09:57

    Ich war am Samstag in der Abendvorstellung, hier ein paar Gedanken dazu.

    Die Castliste auf den Monitoren zeigte Coverbesetzungen für diverse Rollen an, auf der Bühne stand dann aber tatsächlich die komplette First Cast und zur Pause war die Anzeige dann auch korrigiert.

    Sophie Berner hatte ich bis dahin nur im "Graf von Monte Christo" und beim "Kuss der Spinnenfrau" auf der Bühne gehabt und da ist sie mir nicht nachhaltig in Erinnerung geblieben. Das hat sich seit Samstag eindeutig geändert: Sie hat nicht nur eine tolle Stimme mit mächtig Power dahinter, sondern auch ihr Schauspiel hat mich echt begeistert. Nur sie und Gavin Turnball haben den Eindruck bei mir hinterlassen, dass sie sich ihre Rollen zu eigen gemacht, Zugang dazu gefunden haben und für die Dauer der Show tatsächlich Satine respektive Harold sind und nicht nur spielen.

    Riccardo Greco hat mich nur mit seinem Gesang überzeugt, vor allem wenn er aufdreht, sonst war er nicht so mein Fall: Ich finde sein Spiel zu künstlich, was für mich vor allem im Zusammenspiel mit der sehr natürlichen Sophie Berner nicht so gut funktioniert hat.

    Gian Marco Schiaretti hatte sichtlich Spaß daran, eine fiese Rolle zu spielen, auch wenn ich es sehr überzeichnet fand, aber das mag Absicht sein. Gesang, wie bei ihm gewohnt, Top, vom holprigen Einstieg bei seiner ersten Nummer abgesehen.

    Vinnie Gomez geht im ersten Akt ein wenig unter, darf aber dafür den zweiten fulminant eröffnen. Alvin Le-Bass hat auf jeden Fall die undankbarste Rolle im Stück: Viele Sprechpassagen und dann sind seine wenigen Lieder auch noch nicht mal wirklich feel good songs, vor allem das Duett mit Christian vor dem Finale des ersten Akts war ein echter Downer. Ich tue mich wirklich schwer, einen Nicht-Muttersprachler zu kritisieren, der so eine Menge Text zu bewältigen hat, und bewundere ihn, wie er das meistert, aber ich fand ihn leider das schwächste Mitglied des Ensembles.

    Irritierend fand ich die Herangehensweise bei den Songs, die meistens eine Mischung aus deutschen und englischen Texten sind und ich nicht ganz nachvollziehen konnte, nach welchem Schema die Sprache innerhalb eines Songs wechselt. Ich habe für mich dann erstmal die Erklärung gefunden, dass die Teile, welche für die Handlung "relevant" sind oder Backstory "erklären", übersetzt wurden und man die anderen Teile des Songs im Original gelassen hat. Vielleicht interpretiere ich da aber auch zu viel rein.

    Die Teile der Songs, die man auf Englisch belassen hat, haben für mich so auf jeden Fall so viel besser funktioniert, als die Teile, die ins Deutsche übersetzt wurden. Das kann natürlich daran liegen, dass ich an die originalen Texte gewöhnt bin, es kann aber auch daran liegen, dass sie einfach besser fließen, und zwar nicht nur für mich, sondern auch für die Darsteller.

    Sophie Berner darf "Firework" von Katy Perry singen, der Song heißt hier "Feuerwerk" und ist einer der wenigen, der komplett auf Deutsch ist (von "Über den Wolken" mal abgesehen 😅). Die Darbietung war zwar sehr, sehr gut, aber ich hätte einiges dafür gegeben, das sie ihn auf Englisch raus haut, denn ich bin davon überzeugt, dass das noch besser gewesen wäre.

    Das werden wir aber wohl leider nicht zu hören bekommen. Ich habe an dem Abend mit Maik Klokow sprechen können, und habe ihn auch gefragt, ob es unterschiedliche Sprachversionen gibt. Er meinte zu mir, dass es nur eine Version gibt, und zwar die, die sie gerade spielen und keine andere. Ich fürchte also, dass es bei dem Sprachmix bleiben wird, was ich persönlich sehr schade finden würde.

    Vom Bühnenbild war ich positiv überrascht, ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so viele Wechsel geben wird. Pannen hielten sich in Grenzen, meist waren es Mikros, die zu spät geöffnet wurden, selten wurden Dialogteile zu früh von Darstellern abgeliefert, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren. Aufgefallen ist mir sonst nur eine größere: Ein Tisch mit Requisiten ist beim reinfahren an der Seitenbühne hängengeblieben und hat es nicht auf die Bühne geschafft. Ich denke zumindest, dass es eine Panne war, da Hr. Greco während eines Songs kurz in die Seitenbühne musste, um ein Requisit von dem Tisch zu nehmen und das mindestens für den Operator des Verfolgerspots eine Überraschung war.

    Die 10-köpfige Live-Band spielt sehr gut auf, allerdings fand ich die Abmischung nicht immer ideal: Wenn man bei einer so zarten Orchestrierung, wie sie "Come What May" im Stück bekommen hat, die einzelnen Instrumente nicht raushören kann, ist das schon schade. Dafür garantiere ich, dass bei anderen Songs die Passagiere auf den Bahnsteigen im Hauptbahnhof wieder die Bässe aus dem Dome gespürt habe.

    Stimmung im Saal war... wie in Köln irgendwie üblich: Im ersten Akt etwas unterkühlt. Das Ensemble tat mir besonders nach dem powervollen Opening etwas leid, denn die haben so viel Energie gegeben, aber vergleichsweise wenig vom Publikum zurück bekommen. Kenne ich so wirklich nur aus Köln, dass man sich scheinbar erst in der Pause darüber Gedanken macht, ob es einem gefällt oder nicht (alternativ den Alkoholpegel erhöht und dann lockerer ist) und erst im zweiten Akt so richtig mit dabei ist. War hier genauso: Mit Beginn des zweiten Aktes war die Stimmung deutlich besser.

    Dauer der Show wird mit 2,5 Stunden angegeben, wir waren am Samstag nach 3 Stunden draußen.

    Lohnt sich ein Besuch? Auf jeden Fall, denn das ist schon ein Spektakel, was sie da auf die Bühne gebracht haben und auch das Themeing im Saal: Wow. Das ist schon Premium Entertainment, allerdings auch zu einem Premium Preis, den ich aber hier gerne gezahlt habe. Ich persönlich bin mit dem Sprachmix nicht ganz glücklich und hätte Dialoge auf Deutsch, Songs auf Englisch bevorzugt, aber das ist halt Geschmackssache. Und man sollte sich vielleicht einigen, ob die Darsteller Christian nun "Christian" oder "Kristschiän" nennen 😅

    Gesessen haben wir in meiner Lieblingsreihe (auch schon vor dem Moulin Rouge Umbau): Früher hieß sie Reihe 6, heute Sparkling Diamond und sie ist damit eine der teuersten Reihen im Dome. Da ist ein open bar Ticket bereits inklusive, mit dem Unterschied, dass man in dieser Reihe (solange die Vorstellung nicht läuft), zusätzlich auch im Saal bedient wird. Da klappen die Abläufe zwar noch nicht so ganz (Bestellungen werden nur halb ausgeführt. Nach der Pause wurde die Bestellung zwar aufgenommen, hat uns aber nicht mehr erreicht, bevor das Licht wieder ausging), aber zwei Drinks habe ich an den Bars bekommen, einen im Saal... das passt schon von der Menge her für mich, aber noch ist hier vor allem die Idee Premium, die Ausführung derzeit nicht so ganz.

    BB hat hier was echt tolles auf die Beine gestellt und auch, wenn es noch nicht überall ganz rund läuft, drücke ich die Daumen, dass die Zuschauer darauf anspringen. Wir werden sicher den ein oder anderen Wiederholungsbesuch machen, wenn auch nicht so oft, wie zu Bodyguard Zeiten... Premium Preise 🙈

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