Beiträge von Fantomas

    Ich habe mal spontan für 29.10.2022 gebucht. Dachte, Oktoberfest dann durch. Als ich Hotel buchen wollte, traff mich fast der Schlag. Ibis, B&B, Motel One und co. z.T. voll oder zwischen 300 und 400€. Von Anderen will ich gar nicht reden. Solche Preise gibt es ja bisher nicht mal an Oktoberfest.


    Weiss jemand aus München, was dann los ist? Im Internet fand ich nichts Weltbewegendes, außer der Baumaschinenmesse.

    [...]


    Schönen Sonntag


    Anmerkung der Moderatoren:
    Beitrag bearbeitet. Wir befinden uns in einem Musicalforum und hier in diesem Thread sollte ausschließlich rund um das Deutsche Theater München gesprochen werden.


    Für alle anderen Themen gibt es andere Foren oder Stammtische bei denen sich munter dazu ausgetauscht werden kann.


    Wir verwarnen den Benutzer Fantomas zum 2. Mal mit der Begründung des Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen (Regel 6f Nummer VI)

    Aktuell kann man alle Stage-Theater wieder ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung besuchen. Entsprechend der absurden unterschiedlichen Gesetzgebung der Bundesländer, ist in Hamburg die FFP-Maske während der Vorstellung Pflicht, in Berlin und Stuttgart nur noch eine freiwillige Empfehlung.


    Auch das Schmidt-Tivoli-Theater in Hamburg passt sich der Rolle rückwärts an. Die Schmidt-Theater waren die ersten Privat/Musicaltheater, die im letzten September freiwillig (ohne Gesetzesverpflichtung) den Zutritt auf 2-G beschränkte.

    Die Stage-Theater haben diese Beschränkung erst mit gesetzlicher Verpflichtung im Winter eingeführt. Das Schmidt-Theater empfehlt derzeit vor Besuch einen freiwilligen Test und dafür ausdrücklich das Testcenter vor dem Theater. Honi soit qui mal y pense....


    Sobald in Hamburg auch die FFP-Pflicht entfällt, werde ich sofort mit großer Freude Gruppenkarten buchen für "Frozen" und "Wicked".

    Das Schmidt-Theater wird auf mich und begleitende Familie/Freunde in den nächsten Jahren verzichten müssen. Ich werde mich aber an die frühere überzeugende und sympathische Toleranz dieser Theater über CD's von "Heisse Ecke", "Pension Schmidt", "Swinging St Pauli" , "Villa Sonnenschein" bis "Königs vom Kiez" mit einer Träne im Auge gerne immer wieder errinnern.. Schön wars....

    Vielen Dank für die hilfreichen Infos :thumbup: . Dass die Engländer hundefreundlich sind, kann ich mir gut vorstellen. Das wäre eine tolle Erfahrung. Bisher sind bei uns Frankreich Nr 1 bei den hundefreundlichsten Reiseländern und Dänemark auf dem letzten Platz :thumbdown: .

    Cornwall habe ich auch seit Jahren auf dem Plan - die Bilder der Landschaft und Küste wecken Sehnsüchte... Aber für einen Jahreswechsel-KurzTrip im Winter ist uns das zu weit. Hab jetzt bei booking ein schön großes Appartment (60qm!) im Dreieck zwischen Hyde- und Greenpark reserviert. Hunde kostenlos :) . Der Hund bleibt dann nur während der Musicals allein, sonst kommt er überall mit.

    Moin.


    Nach nun mehrmaligen Buchen und wieder stornieren in den letzten 2 Jahren, plane ich nun eine London-Familienreise über Weihnachten/Silvester mit Familie - heißt Hund und Kegel - und Auto (Flug geht mit Hundi nicht) und Ferienwohnung (die habe ich schon gefunden) für 10 Tage.


    Eine Premiere für mich mit dem Hund in England. Aber der ist schon überall mithingekommen (was mit dem Auto, Zug oder Fähre geht) und äußerst pflegeleicht. Auch kein Problem, den Hund für ein paar Stunden im Zimmer allein zu lassen - wenn wir die Musicals besuchen.

    Natürlich ist dabei der Standort wichtig - Kurzstrecken zu den Theatern und Parks vor der Tür müssen schon sein.

    Fahrerfahrung in England und London habe ich, auch ist mir bekannt, dass Autofahren und Parken in der City teuer ist. Damals vor ca. 8 Jahren, habe ich beim Regent-Park übernachtet, was damals außerhalb der kostenpflichtigen City lag.

    Weiß jemand, ob das noch so ist?


    Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Fahrt durch den Eurotunnel ? Wie ist das so? (Bin damals mit Fähre gefahren)


    War überhaupt schon mal jemand mit einem Hund in England oder London und kann davon erzählen ? Mit Tipps und Tricks?


    Mindestens 6 Musicals sind für die 10 Tage geplant. Darunter unbedingt "Back to Future" und "Cinderella". Mal schauen, was bis Jahresende noch Neues kommt....

    Zur Reihenfolge: Elisabeth spielte in Essen ab 2000. Die STAGE HOLDING (so hieß die damals noch) hatte das Theater von der STELLA übernommen. STELLA war da aber noch nicht in Insolvenz gegangen. Mozart! hatte am 21 September 2001 Premiere in HH als STELLA Produktion. Der König der Löwen als STAGE Produktion startete aber bereits am 02. Dezember, also etwas mehr als einen Monat später.

    Laut "Tagesspiegel vom 13.01.2000 war die Stella AG Anfang 2000 bereits im Insolvenzverfahren. Die Stella hatte eigentlich den König der Löwen für Frankfurt geplant Lizenzverhandlungen müssen wohl weitgehend abgeschlossen gewesen sein. Dann aber sprangen die Investoren ab - wegen der Insolvenz. Man meinte, eine LongRun-Produktion wie KdL seien angeblich nicht mehr zeitgemäß. Und genau DA sprang die Stage ein- Neu, finanzstark und mit dem Theater im Hafen ein überzeugendes Konzept.


    (2) Neuer Rückschlag - kein "König der Löwen" im Frankfurter Europa-Viertel - Kultur - Tagesspiegel

    """""Der Auslöser für die Schwierigkeiten der BMM (die insolvente Musicalfirma der Stella AG) waren unter anderem sinkende Besucherzahlen sowie hohe Lizenzgebühren etwa für das Musical "Der Glöckner von Notre Dame". Stella betreibt bundesweit sechs Musicaltheater. Darin laufen derzeit Produktionen wie "Cats" und "Mozart"."""""


    Der Glöckner in Berlin wird im Bericht des Tagesspiegels von 2002 explizit als Mit-Ursache der Insolvenz erwähnt: hohe Lizenzkosten sowie sinkende Zuschauerzahlen. Wäre es nur "Mozart!" gewesen (was im Vergleich zu Disney sicher preiswerter in Lizenz- und Produktionskosten war)... aber es kam wohl alles zusammen.


    Stella hat die Hälfte ihres Grundkapitals verloren

    Das stimmt, danke für die Korrektur. Habe den KdL mit MammaMia verwechselt. Zumindest war es 2002 im Plan, dass Stella und Stage Mamma Mia im Operettenhaus gemeinsam produzieren. Dazu kam es dann wegen der Insolvenz nicht mehr.

    Der Glöckner in Berlin schloss mit einem Plus von einer halben Million. Das Stück, das Stella am meisten Geld kostete, war Mozart in Hamburg, wo die Auslastung unterirdisch war. Und was die Firma versenkt hat, waren Herrn Deyhles Immobiliengeschäfte in Frankreich und Herrn Schwenkows Abtrennung des ertragreichsten Firmenteils, dessen Einkünfte dann im Rest der Firma fehlten. Das Theater war prima voll bis zur Insolvenz, und das galt selbst für Stücke, die schon ewig liefen, weil die Leute einfach das Vertrauen in die Firma verloren hatten.

    Ganz ohne Frage, kamen damals mehrere Faktoren zusammen.

    Nicht nur "Mozart!" war eine Mega-Katastrophe, die erfolglosen Stella-Produktionen im Hamburger Operettenhaus ("Oh what a night", "Fosse") hatten auch ihren Anteil. Und wenn der Glöckner in Berlin 1999-2002 die Erwartungen (finanziell) nur annähernd erfüllt hätte, hätte die Stage diese Produktion weitergespielt, wie den König der Löwen in Hamburg.

    Wie lange lief noch gleich der Glöckner im TaPP, 4 Jahre?


    Selbst diese megateure Weltpremiere war als Long Run im Kaliber der Hamburger und Stuttgarter Musicals angedacht und funktionierte nicht wirklich in Berlin. Die tatsächliche Laufzeit viel zu kurz für eine Produktion dieser Größenordnung, ab dem 2. Spieljahr mussten zahlreiche Discounts und Promis wie Dirk Bach aufgefahren werden, um die Produktion am Leben zu halten. Die Kosten und Verluste des Glöckners in Berlin trugen ihren Teil zum Konkurs der Stella bei. Ich bin damals nur wegen dieser Show nach Berlin gefahren, wenige Wochen nach der Premiere. Theater war nicht voll - was ich damals aus Hamburg nicht kannte. Die Produktion war toll und aufwändig, aber eben "grau und dunkel" statt "bunt". Aber ich hätte es mir mehr als 10 ml angeschaut, hätte ich in Berlin gewohnt.

    Das ist Schwachsinn. Es waren in großen Teilen die falschen Stücke für Berlin. Hätte man in Berlin ein MARY POPPINS aufgezogen, 42nd Street als pures Entertainment oder andere Shows mit unterhaltsamen Themen und flotter Musik wäre es auch gelaufen. MAMMA MIA lief ja nun schon 3 mal in Berlin und auch IWNNINY lief ja auch da.

    In Berlin liefen ja bereits eine große Vielzahl an völlig unterschiedlichen Stücken. Darunter bundes- und weltweite Erfolge, die anderswo jahrelang am gleichen Ort liefen, in Berlin nur ein paar Wochen: "Sister Act" 2016/17: 4 Monate (Hamburg und Stuttgart viel länger), "IWNNINY" reichte in Berlin gerade mal einen Sommer bis zum Verfall, drin noch mal ein paar Wochen Wiederholung, "Der Glöckner" - eine ganz tolle Produktion .- nicht lange in B gehalten. "AIDA" mit Musik von Elton John und eine Big Produktion: 12 Wochen konnte es in Berlin mehr schlecht als recht duchschleppen. Also: Anderswo erfolgreiche Produktionen waren in Berlin ein Problem. Weltpremieren und exklusive Stücke wie Gefährten, Schuh, Musketiere oder Horizont: KEIN einziger wirklicher Hit!


    Da kann man nun daran glauben, es läge an den falschen Stücken. Was im Grunde Schwachsinn ist, wenn man die letzten 20 Jahre faktisch betrachtet. Was sind denn die richtigen Stücke? Die Stücke, die einem selbst gefallen? "42nd Steet" - DIE TITANIC aus Stuitgart? Der megateure Flop? HaHaHa. Hätte die Stage in den 2000er mit solchem Blödsinn noch mehr Geld versenkt, wäre bereits lange Schluss mit Stage.... Und die Berliner hätten dann gesagt: "War eben ein falsches Stück - wir haben ja den FSP!"


    Aber: "Schuh des Manitu" war tatsächlich ein Stück in der falschen Region.

    Wie auch "Das Wunder" in Hamburg.

    Wir waren jetzt endlich mal wieder im TdW, das wirklich gut ausgelastet war. Wir sind trotzdem schon ganz schön traurig geworden, dass die SE dieses wunderschöne Haus bald nicht mehr bespielen wird. Das ist so schade und auch ein bisschen unverständlich, da gehen doch viele Einnahmen verloren.

    Es ist häufig so, dass Dinge erst geschätzt werden, wenn sie weg sind, leider.


    Die Stage hat nun wirklich vieles und alles versucht, das TdW am Leben zu halten, trotz der bekannten viel diskutierten Probleme des Standortes Berlin (geringe Kaufkraft, zu wenig Interesse, zu viel Konkurrenz im Unterhaltungstheater. Es wurde das Original "Les Miserables" produziert - ein Juwel, das missachtet wurde. Kann mich an ein Interview mit einem Taxifahrer in irgendeiner Postille zu "Miserables"-Zeiten erinnern. Es wurde die Frage gestellt, warum die Berliner (im Gegensatz zu den Hamburgern) so musicalmüde sind. Der Taxifahrer meinte, es läge an den traurigen Inhalten - Berliner wollte was Leichtes und Fröhliches. 20 Jahre danach wissen wir, dass auch Leichtes nicht gezündet hat. "Die 3 Musketiere" waren leichter - keine wirkliche Zündung. Und als die Stage etwas "Innovatives" für Ihre Verhältnisse ausprobierten - einen Welthit wie "War Horse" - wird auch dieses Juwel verschmäht,


    Es wurde hier viel und ständig gemeckert übe die Stage -Produktionen in Berlin, viel Meckerei von Berlinern selber: "Hintem Horizont" , Udo Lindenberg und Puppen-Pferde sind doof, schau ich mir nicht an.


    Das ist nun das Ergebnis von Meckerei und Boykott: beide Musical-Theater sind weg.... ||


    Fantomas: Bist du eigentlich für "The Visit" noch fündig geworden? Seit der Info, dass auf sämtliche Maßnahmen verzichtet wird, hat sich im übrigen so ziemlich gar nichts an der Saalplanauslastung für die Vorstellung geändert. Offenbar hat das nicht den gigantischen Einfluss auf die Verkaufszahlen wie einige behaupten, faktisch wurden in den rund zwei Wochen vielleicht 20 weitere Karten abgesetzt, nach wie vor sind noch genügend Plätze verfügbar.

    Ich habe von einem "Visit" in den Niederlanden vorerst abgesehen, weil die Fahrerei zu stressig ist.

    Stattdessen erwäge ich, einen Musicalbesuch in NL oder Belgien oder Schweiz auf der Hin- oder Rückreise in den Südfrankreich-Urlaub Ende Mai zu planen.


    Gibt es eine Seite/Link, auf der man einen Überblick bekommt, welche Musicals in NL wann und wo aufgeführt werden? Ein universeller Spielplan, der alle NL-Produktionen auflistet ?

    Die Auswirkung eines Kriegs auf die Theaterlandschaft oder der Ruf ein Zeichen zu setzen ist sicherlich im Rahmen,

    achtet allerdings bitte trotzdem darauf, auf Belehrungen zu Geschichte oder politische Diskussionen über den Krieg an sich zu verzichten.


    Mein vorheriger Beitrag setzte sich kritisch mit dem "Ruf ein Zeichen zu setzen" auseinander und dürfte somit im Rahmen sein. Dass ""Frieden-fragen.de" für 2020 29 Kriege auflistet, soll bitte nicht als "Belehrung zu Geschichte" missinterpretiert werden, nur als Info im Kontext des Textes. Kriege werden in Musicals übrigens häufig thematisiert: von "South Pacific" über "Hair", "Civil War", "Marguerite" bis "Hamilton". :)

    Zuvor wurde ja mal erwähnt, dass derjenige es im Theater nicht gerne sieht mit politischen Botschaften konfrontiert zu werden, die nichts mit dem Stück zu tun haben. Ich fand es in Mönchengladbach eine schöne Geste vor der Ballettpremiere.


    Krieg ist grundsätzlich schlecht, wer sieht das anders? Dass Krieg schlecht ist, wird zu Recht in Theater und Musical regelmässig thematisiert.

    Nützen tuts nix: es wurden 2020 26 Kriege weltweit registriert. Dann bitte - Herr Grosse - jeden Abend eine Rede und eine Hymne und Solidarität (ganz wichtig!), auch für die "vergessenen" Anderen: für Kolumbien, Mali, Syrien, Irak, Mosambik, Indien(Kaschmir), Afganistan, Äthiopien.........

    Nein Kriege beendet das leider nicht. Aber ich finde es trotzdem richtig und wichtig, Stellung zu beziehen.

    Es ist immer wichtig, Stellung zu beziehen - auch bei anderen Themen. ich tue das ständig :)


    Aber es ist nicht die Aufgabe eines privatwirtschaftlichen internationalen Unterhaltungskonzerns, politisches Influencement zu betreiben. Die Stage würde dadurch keinen einzigen Zuschauer zusätzlich gewinnen - und nur das ist ihr Job. Niemand geht ins Musical für 100 EUR, weil die Musicalfirma politisch korrekt ist. Auch der Broadway wird jetzt nicht schließen und McDonalds wird seine Filialen in Kiew oder Moskau auch nicht dichtmachen, um Putin zu bestrafen und ein Teil von Kriegspropaganda zu werden.


    Anders ist das bei Staatstheatern: die können, dürfen und machen auch politisches Statement.

    Was Zuschauer wie mich nervt und vom Besuch der Staatsoper abhält. Da hat in Hamburg mal ein Intendant der Staatsoper zu Silvester vor der "Fledermaus" eine dröge 10minütige politische Rede gehalten - das war 2015/2016 zum Jahresmotto "Wir schaffen das" und ich kot.... heute noch, wenn ich daran zurück denke. Weil es einseitig war und dem zahlenden Zuschauer eine "Haltung" aufzwingen wollte. Will sowas im Theater nicht, wenn es nicht zum Stück passt.


    Die ARD hat nun Russland vom ESC ausgeschlossen. Super! Jetzt kann man sich die Show nach Jahren endlich mal wieder angucken ;)

    Es besteht ein grundsätzlicher und eklatanter Unterschied zum Einmarsch Russlands in ein souveränes Land im Bezug zum Krieg zwischen Teilstaaten des ehemaligen Jugoslawiens.

    Das ist durchaus richtig. Aber es ging im Kontext um die Annahme "Seit 80 Jahren hatten wir in Europa keinen Krieg mehr". Und die ist falsch, Krieg ist Krieg. Ursachen und Formen und moralische Bewertung durchaus unterschiedlich.


    Es ist mir nicht bekannt, dass irgendein Krieg auf der Welt beendet oder beeinflusst wurde, weil ein Theater Produktionen einstellt, Künstler zurück ruft oder politische Stellungnahme betreibt.

    Danke für die Erinnerung Tigertom. Jugoslawienkriege 1991 2001. Und Deutschland unter rot-grüner Regierung war sogar dabei! Derweil in diesen Jahren das Musical in Deutschland boomte, die Menschen in "Miss Saigon" einen Krieg musikalisch erlebten und Phantom und Cats Rekordbesucher hatten. Niemand(!) redete damals davon, nicht mehr ins Musicals zu gehen, den Betrieb zu stoppen - wegen des Krieges bei den Nachbarn.


    Solche Hysterie ist neu. Als wäre die Welt erst vor einigen Jahren gebacken wurden.

    Wieso "aber"? Darum ging es mir hier gar nicht. Dazu kannst du ja weiter im entsprechenden Thema diskutieren, hier ging es mir mehr um die "Zukunftspläne der Stage" mit Hamilton und den von dir erwähnten opulenten Shows. Und für mich klingt das auch eher nach der üblichen Werbeaussage, Stage wird auch mit den großen Shows immer mehr Probleme bekommen in Zukunft. Und ganz ehrlich, eine bombastische Ausstattungsorgie ist Hamilton ja nun auch nicht, oder?

    Ja, da habe ich auch geschmunzelt beim Lesen: Opulenz soll der Trend sein und Frau Neuss ordnet "Hamilton" in diese Kategorie ein...? HaHa. Irreführende Werbung kann man das auch nennen. Mit "Hamilton" hat die Stage eine zusätzliche Last, die die Darlehensrückzahlunspläne bis 2023 realistisch als rosarot bebrillt ins Reich der Märchen enttarnen wird (in der Rückschau der Zukunft).


    Am Jahresende wird es womöglich sichtbar, dass die Stage ohne weitere Einsparungen, Theaterschliessungen, Produktionsabsetzungen etc, nicht zukunftsfähig ist. Wenn Opulenz das Thema der Zukunft ist: Zurück die Zukunft, Beetlejuice, Moulin Rouge, KingKong... - hat die Stage irgendeiner dieser Shows im zukünftigen Programm ? Warum wurde Paramour nicht wieder aufgenommen ? Das war doch "opulent"....

    Aber im Kern (und ganz vorsichtig formuliert), hat Uschi Neuss Recht:


    die "starke Einschränkung des Besuchserlebnis"!

    Das nervt! Dazu haben viele Zuschauer keine Lust, deshalb bleiben sie weg. Die Maßnahmen kosten zusätzliches Geld. Und für die Maßnahmen gibt es spätestens jetzt keinen Grund mehr sagt Frau Neuss. "Jede Einschränkung, die fällt, hilft".


    Die anhaltenden, verordneten Maßnahmen sind das geschäftsschädigende Problem. Die Maßnahmen und die Angst der Zuschauer (auch u.a. verursacht durch die Maßnahmen, die Lebensgefahr suggerieren), sich zu begegnen...

    Von Corona, Erkrankungen, Schutz der Zuschauer redet sie kaum bzw. gar nicht.

    """"""Das Musical wird sich verändern. Wir beobachten den Trend aus dem Mutterland der Musicalshows, aus den USA, dass der Wunsch nach großer Unterhaltung aufkommt. Statt kleiner Stücke und Stoffe ist jetzt wieder die große Geschichte gefragt. Die Menschen wollen in eine andere Welt entführt werden. Statt sparsamer Dekors und Bühnen werden die Shows der nächsten Jahre opulent."""" Uschi Neuss


    Stage Entertainment: „Staatliche Hilfen hätten nie gereicht, die Verluste zu decken“ - WELT
    In der Pandemie musste Stage Entertainment den Musicalbetrieb viele Monate einstellen. Das habe rund 450 Millionen Euro Umsatz gekostet, sagt Deutschlandchefin…
    www.welt.de

    Wenn ich morgens gute Laune brauche kommt "Seize the Day" im Auto, bei Trockenwetter auch gerne in Überlautstärke und allen Fenstern offen. So wie heute - dann flutscht der Tag ;)

    Ich weiß nicht, von wem diese Premiere lang ersehnt wurde.

    Von mir jedenfalls nicht

    Ich empfand das Stück Stück in der Inszenierung von Jeff Calhoun ausgesprochen langatmig und emotionslos.

    Die Musik von Alan Menken war zusätzlich eine Enttäuschung.

    Das Stück war toll und voller Energie. Die Jungs waren sexy, die Cast wie immer am Broadway erstklassig. die Tanzszenen phänomenal, Allen Menkens Musik mit viel Pathos, Hymnen und grosser Show, Die Handlung war gut und historisch. Ich war emotional ziemlich geladen - 2013 am Broadway. Das Musical eine Hymne auf New York.


    "Look at me I'm the King of New York" - unter den Top 50 meiner persönlichen besten Musicalsongs. Menken <3


    Und ich freue m ich auf die Premiere in London. Ein Wiedersehen war lange ersehnt.

    Da ist ja eh aktuell weit mehr als das halbe Parkett frei.


    Also hier werden nur Karten im Rang angeboten:

    Kaartverkoop The Visit de Musical | BMT (Referentie (optioneel): - geen -) (myonline.store)


    Und hier sind gar keine Karten available

    The Visit – Buy and sell tickets – TicketSwap


    Wo kaufst du die Karten ? Hast du einen Link?


    Ich bin eine alte Jungfer, was Musicals in den Niederlanden betrifft und wäre über etwas mehr praktische Infos in in diesem Service-Thread sehr dankbar.