Beiträge von Jonathan

    Sehr gut! CD höre ich immer noch sehr gerne und hatte mich gefragt, warum das Werk so vollständig in der Versenkung verschwunden ist …. Story und Musik bieten meines Erachtens viel Potenzial für eine neue Inszenierung

    Goethe! lässt mich nicht ruhen… ich höre die CD rauf und runter und entdecke immer wieder neues …. Lingnau ist wirklich ein Meister seines Fachs … aber auch der Aufbau des Stücks und weitgehend auch die Texte sind einfach klasse … Gil Mehmert hat seinen Bad Hersfelder Sunset Boulevard mit seinem Team doch in Dortmund neu auf die Bühne gebracht, das wäre doch auch eine schöne Option für Goethe! … Indoor Premiere in Dortmund!?

    Finde es erfrischend eine „neue“ Inszenierung auf die Bühne zu bringen. Zudem man hier wenigstens wirklich mit einem Orchester aufwartet.

    Die original Maskenball Szene hatte mir bisher auch nie gefallen. Da war halt die Bühne mit der Treppe voll.

    Die Originalinszenierung war schon genial … daran habe ich beste Erinnerungen (Hamburg Neue Flora) … allerdings halte ich es nicht für unumstößlich, auch neue Inszenierungen zu ermöglichen … seine Stücke haben inzwischen um die 30 Jahre auf dem Buckel, da ändern sich auch Sehgewohnheiten und Technik … für CM als Producer hat das sicherlich auch finanzielle Vorteile, die er gerne mitnimmt. Aber: wenn man Miss Saigon sieht… oder auch Les Miserables …. das sind für mich Neuinszenierungen von hervorragender Qualität und so wie CM sich bei den Produktionen bis ins Kleinste einbringt, liegt ihm auch sehr daran, die künstlerische Qualität seiner „Babys“ hochzuhalten .


    Also auch beim Phantom finde ich die neue Inszenierung (so neu ist sie schon gar nicht mehr ) reizvoll und behalte trotzdem die wunderbaren Abende in der Neuen Flora (mit Hoffmann, Kaufmann und Rudolz ) im Herzen und in bester Erinnerung.

    Wir waren letzten Sonntag in Notre Dame und montags in GOETHE! …. beide Vorstellungen waren sehr gut besucht, es gab sicherlich noch Karten, aber es sah voll aus.

    Über die im Artikel genannten 55 Prozent war ich deshalb wirklich erstaunt, zumal GOETHE! uns - wie schon im letzten Jahr - total begeistert hat. Dieses tolle Stück , genial umgesetzt vom Leading Team und den Darstellern, hätte immer ein volles Haus verdient gehabt.

    Danke für dein ausführliches Statement, MyMusical !!!

    Wahrscheinlich wäre es wirklich man einen Versuch wert.

    Ich bin auch bei dir, dass man Tecklenburg nicht mit Bad Hersfeld vergleichen kann/darf. Konstrukt, Budgets und Zielsetzungen sind hier vollkommen unterschiedlich.

    Mir ging es nur um ein Beispiel bei einem meiner Lieblingsmusicals, Sunset Boulevard, wofür ich auch nach Dortmund oder Bonn gefahren bin. Hier stehen ja teilweise (und normalerweise) nur 2 Menschen auf der Bühne …. Auf der großen Bühne der Stiftsruine waren das sehrwohl packende Momente, die auch optisch in der durch Gemäuer begrenzten Riesenbühne überzeugten. Auf der Tecklenburger Naturbühne haben mich die Fotos und Videos nicht so überzeugt, dass ich noch Karten buchen wollte.

    Aber das ist alles subjektiv und ich lese ja auch, wie gerade Tecklenburg die Fans und meistens auch die Kritiker begeistert. Also muss ich an mir arbeiten ;)

    Mal eine Frage zu Tecklenburg …. Der Besuch der alten Dame … fand ich genial in Wien, dynamische Musik, tolle Darsteller, Bühnenbild und Inszenierung top, die Vorlage wurde sehr gut von den Autoren umgesetzt …. Dann kam die Info, dass es nach Tecklenburg kommt … ich spürte aber kein Verlangen, es mir dort anzusehen.

    Auch nach den guten Kritiken reizte es mich nicht.

    Tecklenburg bringt ja nun seit Jahren 1a Stücke auf die Bühne, mit First class Darstellern und namhaften Regisseuren.

    Warum spricht es mich nicht an?

    Ich glaube es liegt an der Bühne, wenn ich Fotos - auch jetzt beim BdaD - sehe, dann stört mich immer der Bühnenaufbau im Hintergrund , der im Prinzip wie ein Puppenhaus auf einer Naturbühne steht… das sieht immer ein wenig nach Karl-May-Festspiele aus… gerade Musicals, die auch viel in Innenräumen spielen oder intimere Rahmen benötigen, passen da für mich nicht so richtig hin. Auf den Fotos der Produktionen sind auch sehr oft sehr viele Menschen zu sehen… ich weiß, dass es einen großen Amateurchor gibt, der auch zum Einsatz kommen muss, aber für mich wirkt es oft unübersichtlich und wenig fokussiert.

    Bad Hersfeld hat ja wahrlich auch keine kleine Bühne, aber die Stiftsruine gibt doch auch optisch eine räumliche Begrenzung vor, sodass ich dort z.B. eine wunderbare Sunset Boulevard Inszenierung mit Helen Schneider erleben durfte. In Tecklenburg hätte mich die Gergen-Inszenierung mit Maya Hakvoort interessiert, habe es dann aber in Hinblick auf den Bühnenraum, auch nach Sichtung der ersten Fotos, gelassen.

    Bin ich mit dem Gedanken alleine? Oder kann jemand meine Bedenken zerstreuen? Der Erfolg spricht ja für Tecklenburg und gegen meine Blockade.

    Ich hoffe bei Casanova, dass Frank Wildhorn mit einem guten Autor zusammenarbeitet …. und Maria Theresia finde ich spannend, war mir auch noch nicht bekannt…. wer sind da die Kreativen ?

    Ja, die VBW sind subventioniert, also erwarte ich Preise (inkl. Saalaufteilung) ein gutes Stück unterhalb der Stage … was ja auch der Fall ist … bezüglich Qualität (Orchester!) punkten die VBW ebenfalls … somit sind die Preise und auch die Leistung absolut in Ordnung … die Schlussfolgerung, dass einem die Musicals in Wien nur noch 10 Euro wert sind, kann ich nicht nachvollziehen … da scheint mir in der Tat das Interesse am Genre verloren gegangen zu sein (was ja OK ist) Awakennings.neu

    Guter Gedanke …. aber da die Theaterhäuser überwiegend moderne Bauten sind, bzw. der Stage Stil im Theatersaal ähnlich ist, nicht so einfach …. Theater des Westens ist da für mich die Ausnahme …. Elisabeth passt, aber noch besser Phantom der Oper … bzgl. Ausstattung und Ambiente …. wegen der Lage würde ich auf der grünen Wiese (Stuttgart, Oberhausen) die familientauglichen Stücke/ Disney als passend ansehen.

    Wo ich mich zuletzt wirklich gefreut habe und gedacht habe: das passt wunderbar … ist Moulin Rouge in Köln … weil der Musicaldome im Zuschauerraum eine absolute Blackbox ist, die man auch im Bühnenumfeld auf das Stück abstimmen kann … im Besten Sinn neutral ….wenn dort die prächtige Moulin Rouge Ausstattung eingebaut wird, wird das ein Knaller …. auch passt das Stück hervorragend in eine Innenstadtlage mit anschließenden EinkehrMöglichkeiten

    Also ich habe in Koblenz Sweeney Todd, Chicago und zuletzt Last Ship gesehen. Alles Inszenierungen vom Intendanten und alle drei fand ich nicht besonders gelungen. Da merkt man dass der Herr keine Ahnung/Gespür für die Dynamik von Musicals hat. Gerade bei Last Ship waren viele vertane Chancen, zu wenig Tempo und die Besetzung leider auch nicht optimal. Deshalb wäre ich bei Sunset auch eher skeptisch, er besetzt wohl auch gerne seine Frau, die nicht wirklich gut singen kann. 🙄

    Ich habe Inszenierungen von Markus Dietze in guter Erinnerung …. Moulin Rouge Story , Oliver, Evita , cats … für ein relativ kleines Dreispartenhaus setzt er Musicals gekonnt um und scheut auch keinen Aufwand …. Dass er dafür großteils sein Ensemble einsetzt und selten Gäste engagiert, ist sicherlich dem Budget des Stadttheaters geschuldet. Auf Sunset Boulevard freue ich mich besonders, bin gespannt und lasse mich überraschen.

    @ Fiyero…. wer ist denn die Ehefrau von Herrn Dietze?

    Wir waren gestern zum zweiten Mal in Bonn bei Chicago…. was ist das für eine geniale Inszenierung…. Gil Mehmert hat bei mir inzwischen einen Status erreicht, dass man blind Karten kaufen kann … so viel Qualität, auch musikalisch….und die Darsteller einfach Spitzenklasse… wahnsinnsstimmen und eine umwerfende Präsenz … Bettina Mönch als Velma ist unglaublich, sie singt - tanzt - spielt auf einem Niveau, das nicht zu toppen ist … Elisabeth Hübert ist als Roxy ebenfalls eine Wucht … kannte sie bisher eher „brav und süß“ … süß spielt sie hier auch… allerdings in Kombination mit durchtrieben… einfach klasse …. Dionne Wudu als Mama Morton, was für eine Stimme und Ausstrahlung…. Anton zetterholm nicht der typische Billy, aber gerade deshalb top ! Und Enrico de Pieri als Amos ebenfalls sehr gut ! Tolles Ensemble, hervorragendes Orchester und auch die Tontechnik ist absolut professionell …. Wer noch nicht bei Chicago in Bonn war…. Hinfahren, es gibt nur noch wenige Vorstellungen in dieser Saison, ein absolutes Muss!

    Ich habe eben in einem anderen Thread mit Interesse die Planungen von Linz gelesen. Anastasia als freie Inszenierung und Österreich-Premiere, das hätte doch auch den VBW gut zu Gesicht gestanden …. Die Musik und der historische Hintergrund ist meines Erachtens äußerst spannend, die Stage Inszenierung in Stuttgart hat mich auch begeistert, in einer freien Inszenierung kann man dem noch mal einen eigenen, etwas anderen Stempel aufdrücken… das verbunden mit der Wucht des VBW Orchesters hätte für Wien was werden können…. aber scheinbar gab es kein Interesse :(

    Dann wird Annemieke van Dam bestimmt ein Danvers-Cover haben.

    Der Erfahrung nach wäre das so, wobei ich mir die helle Stimmfarbe von Frau van Dam nicht so gut für Mrs Danvers vorstellen kann. Ich lasse mich gerne überraschen.

    Gehts nur mir so ?

    Mrs Danvers …. da kommt mir immer auch Helen Schneider in den Sinn, starke Stimme und unglaubliche Präsenz und mystische Ausstrahlung…. Die Mrs Danvers‘ (Rigvava-Dumas, Douwes, Hakvoort) haben auch schon die Norma gespielt…. Helen Schneider, das wäre für mich eine Überraschung …. mit Pia Douwes könnte ich auch sehr gut leben :)

    Jetzt freue ich mich noch mehr auf den 18.9. 😁 …. Mit Mehmert, Mönch und Hübert konnte aber auch nicht wirklich was schieflaufen (= großes Kompliment) …. Ich bin nur überrascht, dass mit „Orchester auf der Bühne“ und ein paar typischen Posen scheinbar auch Anleihen bei Fosse genommen werden …. zumindest scheint es so auf den ersten Fotos …. werden die Lieder in deutsch oder englisch gesungen?

    Da ich die neue Inszenierung in Köln absolut fantastisch fand, reizt es mich schon, diese Produktion in Wien zu sehen. Das was aus der Pressekonferenz zu cast Vorstellung an musikalischen Eindrücken zu sehen ist, lässt aufhorchen. Auch die neue deutsche Fassung von Michael Kunze wirkt wunderbar rund, so wie man es von ihm gewohnt ist.

    So sehr ich Heinz Rudolf Kunze als Songwriter schätze, bei Miss Saigon hatte er kein glückliches Händchen. Das klang für mich immer unrund und „mit Gewalt“ in Reimform gebracht, möglichst 1:1 übersetzt, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Da ist sein versierter Namensvetter sprachlich deutlich eleganter unterwegs.

    Das in Verbindung mit einem akzentfreien/-armen und stimmlich guten Cast und dieser kraftvollen Inszenierung …. ich bin mir jetzt sicher, dass ich noch mal nach Wien muss :)

    Hallo Ihr Kurzentschlossenen,


    Hochwasser-bedingt habe ich sehr kurzfristig je 1 Karte übrig ….


    Bad Hersfelder Festspiele


    Goethe!

    Mittwoch, 04.08.

    Reihe 20

    30 Euro (statt 66,60 lt. Ticket)


    Der Club der toten Dichter

    Donnerstag, 05.08.

    Reihe 21

    25 Euro (statt 53,10 lt. Ticket)


    Auch getrennt abzugeben.

    Vielleicht wohnt jemanden der Nähe und hat kurzfristig Interesse.