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  2. cellophan

Beiträge von cellophan

  • EVITA 2027 on Broadway

    • cellophan
    • 11. Mai 2026 um 16:51
    Zitat von MyShot

    Ironischerweise habe ich damals mit Schallplatten angefangen und später grummelnd einige meiner Lieblingsaufnahmen auf CD nachgekauft. Ich mach das jetzt nicht nochmal rückwärts

    Geht mir genauso.

    Die große Ironie ist ja, dass das ehemalige Massenprodukt schon am aussterben war und jetzt einen zweiten Sommer als hochpreisiges Collectors Item erlebt. Das ist ja nicht nur bei Musicals so wenn man sich mal umschaut wer alles seine alten Alben plötzlich wieder in einer teuren und auch wertig aufgemachten Vinyl edition herausgibt. Dabei wird mit allem gespielt was das Medium besser kann als CD und Streaming und das ist halt vor allem die große Fläche für das Cover und Booklets. Das Medium wird nicht nur hochpreisig verkauft sondern oft sind die Editionen auch wirklich mit Liebe zum Detail und sehr viel Aufwand gemacht. Den man sich dann auch bezahlen lässt.

    Dass die Preise etwas höher sind hat natürlich auch was damit zu tun dass es nicht mehr so viel Presswerke gibt und auch nicht mehr so viele Leute die wissen wie man das aussteuern muss damit die Nadel nicht aus der Rille springt. Der Sound von Schallplatten hat ja auch ganz viel damit zu tun wie man die Frequenzen beschneidet im Mastering damit die Dinger überhaupt wirklich abspielbar sind. Eins zu eins mit einem CD Master geht das nicht. Da ist die CD viel näher am Streaming dran als Vinyl, was wirklich eine ganz andere Behandlung erfordert.

  • EVITA 2027 on Broadway

    • cellophan
    • 11. Mai 2026 um 09:01

    Das kommt vermutlich daher dass global die Vinylverkäufe inzwischen vor den CD Verkäufen liegen. In Deutschland liegt die CD mit rund 8% noch vor Vinyl mit rund 7%. In USA und UK liegt Vinyl vorne. Wer es digital will macht sowieso anscheinend Streaming. Ja ich höre euch, ihr werdet jetzt alle sagen dass ihr es gerne auf CD hättet. Ich eigentlich auch aber ich verstehe dass man bei so einer Special Interest Geschichte wie einer Cast Aufnahme schon spitz rechnen muss ob es sich lohnt. Bei weltweiten Pop Acts ist das natürlich was anderes.

  • EVITA 2027 on Broadway

    • cellophan
    • 11. Mai 2026 um 08:55

    Und als digitales Album also vermutlich für die Streaming-Plattformen. Aber scheinbar tatsächlich keine CD.

    Evita: The Full Album to be Released August 2026 https://www.andrewlloydwebber.com/news/evita-the…sed-august-2026

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 24. April 2026 um 13:04

    Aus den "Meldungen" der KI kann man herauslesen, dass sie vor allem eine aktuelle neuzeitliche Darstellung für Regietheater hält. Was hier im Forum aber gemeint ist, ist die "unangenhme" Form, wo der Regisseur das Stück entgegen den Wünschen der Autoren in eine Richtung biegt, die so nie gemeint war.

    Das ist aber natürlich Quatsch bei den Beispielen. Denn bei vielen Stücken ist ja dann schon die Uraufführung Regietheater. In JCS ist die Rockmusik ja DNA und eine abstrakte Darstellung oder eine aktualisierte Darstellung ebenso. Schon im Original. Und die Autoren stehen auch hinter den meisten Aktualisierungen, der Kern des Stückes ist es hier ja genau die Story aus einem heutigen Blick zu erzählen. Und damit ist nicht der Blick der 70er gemeint. Man sehe sich mal die Arena Tour Version DVD an. Die ist wirklich toll und ALW fand sie auch toll.

    Hair war nie eine 60er Jahre Nostalgie-Show als es neu war. Es war damals frisch. Nur wenn man es heute genauso aufführt wie es damals war wird es zur 60er Jahre Nostalgie-Show und damit wirkt es ganz anders als es gewollt war. Hier sind alle Aktualisierungen mehr Werktreue als wenn man das Original konservieren würde.

    Elisabeth und Mozart! haben in den Originalinszenierungen schon moderne Elemente (Autoscooter, Mozartkugel Ballons, Mozart in der UA mit Dreadlocks, der Tod in der UA mit Cowboystiefeln).

    Und TdV in der neueren Wiener Inszenierung ist einfach eine teilweise Neuinszenierung. Die KI denkt anscheinend das Original wäre nie lustig gewesen. Dabei war es das natürlich immer. Sogar die Vorlage (der Film) enthielt ja schon die Parodie.

    Und Cabaret - naja das Stück war ja noch nie neutral. Auch nicht im Original.

    Es ist auch schon fraglich ob dieses generelle Regietheater-Bashing wirklich so sinnvoll ist. Am Ende kommt es immer darauf an, was dabei herauskommt. Würde man Cats so inszenieren, dass am Schluss alle die rausgehen nur den Gedanken haben Katzen möglichst schnell zu vergiften, hätte der Regisseur ziemlich sicher was falsch gemacht. Aber ein Stück abstrakter zu inszenieren ist noch kein Grund den Regisseur zu verdammen.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 20. April 2026 um 15:40
    Zitat von Bilberry

    wenn das lange genug "falsch" läuft, wird es irgendwann Standard. Man kann es weiterhin "falsch" nennen, aber es ist anderer Leute "Richtig", und wenn es keinen Duden gibt, der darüber richtet, kann man sich trefflich streiten, ob es in TdV um Vampire geht und ob der Tod existiert oder nicht.

    Das war ja fast schon philosophisch. :)

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 19. April 2026 um 16:46

    Ok das klingt jetzt aber doch ganz gut. Und in eine andere Richtung überarbeitet als hier befürchtet

  • Plauderthread

    • cellophan
    • 19. April 2026 um 13:46

    Na da haben sie aber nicht ganz unrecht. Was ja nicht heißen muss dass eine Zweitbesetzung nicht auch sehr gut sein kann. Aber ganz egal ist es dann doch nicht wer da auf der Bühne steht. Man muss halt insgesamt eine starke Cast haben auch bei den Alternates und Covers.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 19. April 2026 um 11:39

    Es ist ja auch in sich eine Absurdität wenn ein Stück mit Vampiren nicht creepy sein dürfte. Was wenn nicht das soll denn creepy sein.

    Aber wir wissen ja noch gar nicht was sie vorhaben, daher sollte man sich nicht vorab darüber aufregen. Sonst machen wir genau das, was wir kritisieren wollen.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 17. April 2026 um 19:54
    Zitat von kevin

    Der Grund weshalb man TANZ DER VAMPIRE nicht komplett umkrempeln und auf den Kopf stellen sollte, ist, dass das Stück nicht im luftleeren Raum entstanden ist, sondern auf einer legendären Filmvorlage basiert.

    Ergänzend: Der Film ist von 1967, das Musical von 1997. Und ja beides arbeitet mit den gleichen comic-haften Stereotypen, die eine neue Generation hinterfragt. Kann ich auch verstehen.

    Allerdings geht's in dem Stück in Wirklichkeit gar nicht um Vampire. Und vor dem Hintergrund wäre es vielleicht sogar viel spannender, ob man den eigentlichen Subtext an die aktuelle Zeit anpassen kann ohne das Stück zu zerstören. Oder mal zu hinterfragen ob der Subtext vielleicht immer noch eins zu eins passt obwohl sich vieles geändert hat.

    Ich habe darauf jetzt nicht direkt eine Antwort da müsste ich echt mal nachdenken.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 17. April 2026 um 12:26

    Also der Tod aus Elisabeth 1.0. Hat sich dann halt ins zwei Stück verirrt.

    Wäre aber auch irgendwie kein Weltuntergang wenn man mal darüber nachdenkt das Vampire ja auch was anziehendes haben. Warum sollen nur immer die weiblichen Vampire das auch optisch zeigen.

    Solange sie im Sonnenlicht brennen und nicht glitzern ist alles für mich vertretbar.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 14. April 2026 um 11:13

    Das kann ich zu 100% unterschreiben. Das ist auch meine Erfahrung im Bekanntenkreis.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 14. April 2026 um 07:27
    Zitat von XYZ300

    Für Musicalfans sind die Tourneeproduktionen natürlich schön. Außerhalb der Musicalfans kenne ich aber wenige, die sich die anschauen.

    Dann frage ich mich allerdings warum es manchmal schwierig ist z.B im Deutschen Theater in München kurzfristig gute Plätze zu bekommen. Glaube relativ unbekannten Titeln ist es einfacher aber meine Erfahrung war dass die größeren Show Tourneen recht schnell voll sind. Und ich glaube nicht dass es so viele Fans gibt. Wobei das natürlich auch eine Frage der Definition ist was ein Fan ist.

  • Paddington - The Musical - London

    • cellophan
    • 13. April 2026 um 00:10

    Paddington hat 7 Olivier Awards gewonnen.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 11. April 2026 um 20:32
    Zitat von MyShot

    (...bin ja schon weg)

    Gar nicht nötig. Ich finde die Idee nicht verkehrt und sie passt zu einem Trend. Und gerade bei Tanz der Vampire gibt's doch auch immer wieder Leute die kostümiert in die Show gehen. Es gibt da also einen gewissen Bedarf an Leuten die sich ausleben wollen.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 11. April 2026 um 07:31

    Gute Idee! Die werden dann auch zeitgleich fertig (nämlich niemals) aber sorgen dafür dass man in der Berichterstattung präsent bleibt. Das ideale Stück dafür wäre dann die unendliche Geschichte. :evil:

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 10. April 2026 um 17:40

    Wie wäre es mit einer verfallenen Kapelle?

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 10. April 2026 um 08:26

    Das ist sicher richtig und es stimmt auch dass sie schon seit Jahren darüber reden. Allerdings hätte ich ja schon vermutet, dass sie keine Auslastung für das zweite Zelt hinbekommen als vierte Spielstätte. Da sie es aber inzwischen noch nicht zugemacht haben, vermute ich, dass sich das doch lohnt. Es könnte sein, dass eine Streuung des Angebots am Ende positiv auf das Gesamtergebnis durchschlägt auch wenn einige Spielstätten schlecht ausgelastet sind. Dann ziehen die besser ausgelasteten die schlechter ausgelasteten mit. Wenn sie es geschickt anstellen und den organisatorischen Overhead so zentralisieren dass er nur einmal anfällt, dann könnte man damit eine Kostenstruktur schon gewinnbringend hinbekommen.

    Dass die Konkurrenz jetzt härter wird ist natürlich noch mal ein anderes Thema.

  • Zukunftspläne Stage Entertainment

    • cellophan
    • 8. April 2026 um 23:39

    Wobei ich eine Version mit 3 Darstellern die alle Rollen spielen und einem Keyboarder und einem Schlagzeuger dann schon wieder spektakulär finden würde - wenn alle Beteiligten wissen was sie tun.

  • Musicals in Budapest

    • cellophan
    • 29. März 2026 um 21:49

    Habe mal schnell Fotos von der DVD gemacht.

    Die Aufnahme selbst stammt von einem Gastspiel des operett Szinhaz in Szeged.

    Kann man übrigens auch auf YouTube finden wenn man danach sucht.

  • Musicals in Budapest

    • cellophan
    • 29. März 2026 um 21:47
    Zitat von mrmusical

    echt gab es in Ungarn auch eine DVD nicht nur die zwei aus Paris.

    Bilder

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  • Musicals in Budapest

    • cellophan
    • 29. März 2026 um 16:01
    Zitat von Fiyero

    Ich hab gefühlt vor hundert Jahren Romeo und Julia, die französische Version, im Operettenhaus gesehen.

    Ich habe sogar die DVD davon.

  • Das Phantom der Oper - Köln

    • cellophan
    • 29. März 2026 um 00:30

    Na ja den Kröger kennen doch noch einige aus der Zeit auch wenn sie sich nicht so tief ins Thema eingetragen haben ganz einfach weil der zu Zeiten des großen Musical Bustourismus als halb Deutschland gefühlt quer durch die Republik gefahren ist teilweise exzessiv Rollen gesammelt hat und denen halt immer wieder begegnet ist.

    Das meinte ich damit. Ich glaube damals gab es außerdem Musical Fans und dem totalen Mainstream schon eine Gruppe die dazwischen war. Die habe ich gemeint und etwas sarkastisch mit einem Titel versehen.

  • Marketing von Musicals durch Influencer

    • cellophan
    • 27. März 2026 um 22:23

    Aber es sind die Kunden von übermorgen.

  • Marketing von Musicals durch Influencer

    • cellophan
    • 27. März 2026 um 21:32
    Zitat von InLoveWithMusicals

    Was mich nervt ist oftmals dieses Unwissen oder diese unreflektierten Behauptungen, die machmal schon in Richtung Fakenews gehen.

    Ich weiß was Du meinst. Ich habe mal einen Amateur Musical Podcast gehört wo sie den hello Dolly Film besprochen haben und die beiden weiblichen Podcaster haben ewig über Walter Matthau gelästert und dass sie gar nicht verstehen warum der ihnen völlig unbekannte und unbegabte Schauspieler der sowieso fürchterlich ist in dem Film mitspielen durfte.

    Es hat mich amüsiert, aber ich kann denen natürlich nicht vorwerfen dass sie einfach viel später geboren sind und den Schauspieler einfach nicht mehr kennen. Klar hätten Sie sich informieren können aber die geben halt ihre Meinung wieder so wie sie das sehen.

    Ich kann mich darüber nicht ärgern, denn jede Zeit hat ihre Sicht.

    Und natürlich war auch oben die ü40 Ansage ein bisschen deftig. Aber lasst uns doch etwas altersmilde darauf schauen . Wie MyShot ja auch selbst angedeutet hat, haben wir damals die Welt auch durch unsere Brille gesehen.

    Oje jetzt fühle ich mich aber alt =O

  • Marketing von Musicals durch Influencer

    • cellophan
    • 27. März 2026 um 19:27

    Aber fairerweise müssen wir sagen dass wir vor ein paar Monaten hier schon mal eine Diskussion hatten darüber, dass die Theatertanker u.a. in der Werbung versagen und es um die Zukunft der Theater schlecht steht, wenn man die jüngere Generation nicht anlockt.

    Und die erreichst du nun mal nicht über das Fernsehen sondern über Social Media. Und Influencer Marketing gehört dann halt auch dazu. Man kann es auch weglassen, aber dann bespielt man halt einen Kanal nicht der was bringen könnte.

    Und was die alten Blog Pioniere angeht: Den Bruny habe ich gerne gelesen, bis er angefangen hat einen grundsätzlichen Feldzug gegen die VBW zu führen, der irgendwann weniger mit Kritik und mehr mit Feindschaft aus Prinzip zu tun hatte. Das habe ich auch lange toleriert als sein Recht auf Meinungsäußerung. Aber irgendwann hat es echt genervt.

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