Beiträge von grisu

    12% Adventaktion Wien Ticket für

    25. und 26. November 2022

    Vorstellungsbeginn: 19:30 Uhr

    Ort: Das VINDOBONA

    SOMEWHERE IN MY MEMORY

    Mit

    Lisa Antoni

    Carin Filipčić

    André Bauer

    Alexander Wagendriestel | Flöte

    Maria Frodl | Cello, Singende Säge

    Caspar Richter | Musikalische Leitung, Klavier, Arrangements


    Amüsantes und Nachdenkliches zum Beginn der Adventszeit.

    Ein musikalisches Fest mit Musicalsongs, den schönsten Weihnachstliedern und berührenden Instrumentalstücken Im Vindobona setzt Caspar Richter die Tradition seiner legendären Weihnachtskonzerte fort!

    Ein musikalisches Fest mit Songs aus "Polar Express", "Beauty and the Beast", "Mame", "Evening Primrose", "Rebecca" u.v.a. Mit den schönsten und beliebtesten Weihnachtsliedern wie "Frosty the Snowman" (Walter Rollins und Steve Nelson), "Somewhere in my Memory" (John Williams), "It's beginning to look a lot like Christmas" (Meredith Wilson) oder dem Whitney Houston Hit "Who Would Imagine a King" (Mervn Warren und Hallerin Hilton Hill)Mit berührenden Instrumentalstücken aus Bernsteins "Mass", Bachs "H-Moll Suite" und einem Solo für singende Säge!

    WIEN VBW Muttertagsaktion

    Buchungsbedingungen*:

    • Buchbar: 02. bis 10. Mai 2022
    • 25% Ermäßigung für alle verfügbaren Vorstellungen von CATS im Ronacher bis Ende Juni (inklusive Dernière)
    • 25% Ermäßigung für alle verfügbaren Vorstellungen von MISS SAIGON im Raimund Theater bis Ende Juni (inklusive Dernière)
    • 25% Ermäßigung für alle verfügbaren Vorstellungen von REBECCA im Raimund Theater im September und Oktober (exklusive Premiere)
    • 25% Ermäßigung für alle verfügbaren Vorstellungen von DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME im Ronacher im Oktober (exklusive Premiere)
    • Ermäßigungen gültig in den Kategorien A-D
    • max. 4 Karten pro Buchung

    Aktionscode: Muttertag

    Mit einfach meinte ich nur, dass hier viel von der Seite geschoben und von oben kommt,

    durchdacht und praktikabel, Dreamland Basis Teile werden verschieden eingesetzt; aber dies hätte wohl auch im Ronacher sein können (bis auf die Hubschrauber Szene).

    Bei Tanz der Vampire, Rebecca, Beauty and the beast habe ich das anders in Erinnerung...

    Ich war noch Freitag in Miss Saigon, Samstag und Sonntag mussten ja die Vorstellungen abgesagt werden aufgrund Corona Erkrankungen im Ensemble.


    Im erfreulicherweise ausverkauften Raimundtheater erlebte ich eine zwiespältige Vorstellung des bekannten

    Drama Musicals:


    Die Garderobe befindet sich ja nunmehr im Untergeschoss des Hauses. Tipp: Nehmt den

    direkten Eingang runter rechts vom Gebäude da gabs keine Anstellzeit bei den Kontrollen.

    Am Ende gab´s überraschend eine Einbahnregelung runter zur Garderobe mit Ausgang

    über den o.a. direkten Weg auf die Nebenstraße, offenbar um aufgrund der Menschenmenge ein allzu großes Durcheinander zu verhindern.


    Das Musical selbst ist aber von der Geschichte ziemlich heftig. Gewalt, Sex, Mord und Selbstmord

    erlebt man in den nächsten 2:40 Stunden. Aber auch eine Liebesgeschichte zwischen einem GI und einem

    jungen einheimischen Mädchen, die ihr Überleben mit Prostitution sichert. Liebe Mütter: schleppt nicht

    eure kleinen Kinder mit in die Vorstellung, die haben dort nichts verloren, Alterempfehlung ist glaube ich ab 12 Jahren und das ist gut so.


    Das Bühnenbild ist einfach, vielfältig und flexibel, wieviel Technik und Kulisse für die beeindruckende

    Hubschrauber Szene wirklich notwendig ist, kann ich nicht sagen, da wird sicher optisch

    einiges illusioniert.


    1A ist das perfekte Lichtdesign, dieses schafft blitzschnell besondere Stimmungen und Momente.

    Der Klang des Orchesters ist eine Wohltat. Das würde ich neben dem großen Ensemble als

    typisch für die österreichische Miss Saigon Inszenierung bezeichnen. Manchmal wirkt die Inszenierung

    jedoch zu hektisch bzw. gehetzt.


    Vanessa Heinz als Kim ist die Sensation des Abends. Wie diese junge Frau singt und schauspielert ist

    insbesondere für Ihr Alter/Erfahrung beeindruckend. Auch Gino Emnes und Abla Alaoui sind perfekt in

    Ihren (leider kleinen) Rollen. Bei Thijs Snoek als Chris und Helge Mark Lodder als Thuy die gesanglich gut waren, merkte man allerdings das jugendliche Alter/die fehlende Erfahrung... als Engineer hatte ich Christian Rey Marbella, am Anfang dachte ich noch welche Sprache spricht er? ich habe 0 verstanden, im Laufe der Vorstellung stellt man sich besser auf ihn ein. Er ist sicher ein ausgezeichneter Performer, aber die Verständlichkeit blieb hier auf der Strecke und war wohl das größte Manko des Abends. Hat man da im internationalen Casting wirklich niemand anderen gefunden? Dann hätte ich ihn doch gleich auf Englisch singen lassen, mit deutschen Übertiteln.

    Fazit: Eine tolle Produktion eines sehr, sehr dramatischen Musicals (kein Wohlfühlabend, wo man fröhlich rausgeht!) mit tollem Ensemble und Orchester, jedoch Schwächen bei einigen Darstellern in der Präsenz bzw. Verständlichkeit. Freuen würde ich mich auch mal wieder einmal auf eine österreichische Eigenproduktion in den nächsten Jahren..