Zukunftspläne Stage Entertainment

  • Zum Vertrag mit der Stage kann ich nichts sagen. Aus einer Kudamm-Facebook-Gruppe habe ich gelesen, daß Stück solle bis 19.2.2023 verlängert werden.


    Und das Stück hat es mehr als so etwas von verdient. Die Geschichte ist zwar stark gepresst - aber die Energie gewaltig.

  • Und wer übernimmt die Leitung des Theaters und des künstlerischen Bereiches, nach Andrea Pier und Markus Brühl?

  • Vampire bleiben noch mehr als ein Jahr. Aber irgendwann müssen sie wieder eine Lücke in einem Theater füllen. Von daher ist es nur logisch, dass sie wieder und wieder rotieren werden.

  • Ewigkeit... aber solange sich jemand findet der Tickets kauft ist es auch irgendwie okay. Und sie würden es ja nicht machen wenn sich niemand finden würde.

  • Kann die Entscheidung absolut nicht nachvollziehen, aber war ja absehbar nachdem sie nicht mehr als Produzenten aufgeführt wurden. Bin mal gespannt ob und welche neue Show dann mal ihren Weg nach Deutschland findet.

  • Kann die Entscheidung absolut nicht nachvollziehen, aber war ja absehbar nachdem sie nicht mehr als Produzenten aufgeführt wurden. Bin mal gespannt ob und welche neue Show dann mal ihren Weg nach Deutschland findet.

    Bei der Stage???? So schnell gar keine würde ich annehmen.

  • Warum sie sich Moulin Rouge nicht gesichert haben bleibt ein Rätsel. Das wird auch in Deutschland ein Mega Hit. Ich denke es wird viel erfolgreicher spielen als Hamilton zB

  • Bei Moulin Rouge war BB ja schon von Anfang an als Produzent mit dabei. Ich schätze mal die haben einfach mehr Geld springen lassen als Stage. Das man jetzt bei Back to the Future raus ist, wird ja sicherlich auch an Kostengründen liegen.

  • Mit Hamilton hat die Stage ja nun ein bestimmt nicht günstiges "Hochrisikostück". Da wird vermutlich in den nächsten Jahren mit allem anderen auf Nummer sicher gegangen werden. Und Back to the Future scheint ja auch keine günstige Produktion zu sein, wenn das Bühnenbild so aufwändig ist,

  • Bei Moulin Rouge war BB ja schon von Anfang an als Produzent mit dabei. Ich schätze mal die haben einfach mehr Geld springen lassen als Stage. Das man jetzt bei Back to the Future raus ist, wird ja sicherlich auch an Kostengründen liegen.

    Es liegt nicht so sehr an den Kostengründen sondern vielmehr daran, dass die Stage keinen Markt für BttF in Deutschland sieht. Finde ich auch vernünftig. Der Film ist zwar bekannt, aber spricht nicht gerade große Zielgruppen an. Zudem ist das Stück eher mittelmäßig geschrieben und die Musik eher belanglos

  • Inzwischen bieten die regionalen Theater bald bessere und abwechslungsreichere Shows mit starkem Cast.

    Einige Theater schon, das stimmt - aber die Masse der Stadttheater produziert jede Saison mehr oder weniger die Klassiker und das wars.....da ragt halt das Gärtnerplatztheater München heraus oder das Stadttheater Fürth die sich sogar an Brandneue Stücke heranwagen....bin gespannt wie das weitergeht...


    Im Vergleich dazu hat die STAGE ja gerade eine sehr gute Mischung aus Klassikern "Tanz der Vampire", "MAMMA MIA", "KÖNIG DER LÖWEN", "ALADDIN" und brandneuen Shows wie "EISKÖNIGIN" und "HAMILTON" - im Vergleich ist das was noch nie in Deutschland gezeigt worden ist sehr viel

    In Wien gibt es bei den VBW ja auch nix Neues - ein STAGE Stück wird übernommen "Glöckner von Notre Dame" und eine Eigenproduktion wieder aufgeführt "REBECCA" von daher ist es Klagen auf Hohem Niveau -


    die Zukunft wird für das Musical prinzipiell rosig - Corona hat da das entscheidende dazu beigetragen - die Staatstheater werden vor allem auf dieses Genre setzen (um überhaupt noch eine gute Auslastung zu erzielen - da ja das Stammpublikum aktuell nicht mehr zurückkommt.....) zumindest nicht in dem Ausmaß wie man es sich gewünscht hat....bleibt also spannend wie es weitergeht.....

  • In der aktuellen (und sich weiter verschärfenden) wirtschaftlichen Situation wird die SE wohl eher zu den Verlierern gehören.

    Krisenzeiten sind Theater-Hoch-Zeiten - die meisten gehen 1 x ins Musical und das lassen Sie sich dann auch was kosten für eine besondere Show wie "Eiskönigin" -

  • Ich finde die Qualität der Produktionen und die Vielfalt an Stadttheatern hat in den letzten zehn Jahren enorm zugenommen. Natürlich gibt es oft Klassiker, wie Cabaret in der nächsten Spielzeit äußerst oft. Aber die haben ja auch ihre Berechtigung.

    Aber man merkt schon, dass man versucht Vielfalt zu zeigen und man darf ab und an auch selten gespielte Perlen erleben. Und die besagte Qualität bzw. die Resultate sind auch viel besser geworden, auch was Ton und Licht angeht.

    Damit stellt sich schon eine Konkurrenz zu den privatwirtschaftlichen Anbietern dar. Und einmal im Jahr eine Stage Show zu besuchen und viel Geld dafür auszugeben, wird die Stage nicht retten. Ich denke auch, dass sie Verlierer der Lage sein wird.

  • Ich finde die Qualität der Produktionen und die Vielfalt an Stadttheatern hat in den letzten zehn Jahren enorm zugenommen. Natürlich gibt es oft Klassiker, wie Cabaret in der nächsten Spielzeit äußerst oft. Aber die haben ja auch ihre Berechtigung.

    Aber man merkt schon, dass man versucht Vielfalt zu zeigen und man darf ab und an auch selten gespielte Perlen erleben. Und die besagte Qualität bzw. die Resultate sind auch viel besser geworden, auch was Ton und Licht angeht.

    Damit stellt sich schon eine Konkurrenz zu den privatwirtschaftlichen Anbietern dar. Und einmal im Jahr eine Stage Show zu besuchen und viel Geld dafür auszugeben, wird die Stage nicht retten. Ich denke auch, dass sie Verlierer der Lage sein wird.

    Ohne Frage nimmt die Qualität der Stadttheater zu was die Musicalproduktionen betrifft - da gibt es Top Häuser - allerdings sind die Aufführungszahlen halt gering - meist wird eine Produktion über die gesamte Spielzeit maximal 10-20 Mal gezeigt - Otto Normalverbraucher gehen da eher nicht hin sondern die Abo-Kunden die allerdings aktuell weniger werden - die Ältere Generation hat gerade keine "Lust" mehr aus verschiedensten Gründen ihre Abos weiter fortzusetzen und bei der jüngeren Generation unter 30 Jahren hat man es schlicht "verschlafen" Theaterbegeisterung zu wecken - leider - das holt sie nun richtig ein -


    Bei der STAGE sind mehr als 90 Prozent der Kunden einmal pro Jahr Gänger - sprich das läuft schon die ganze Zeit so - auch in Zeiten der höchsten Arbeitslosigkeit im Lande Anfang der 2000er Jahre boomten die Shows wie "KÖNIG DER LÖWEN", "MAMMA MIA", "ELISABETH" - was daran liegt, dass das Musical schon immer teurer war und die Gruppen die es wirtschaftlich nun besonders trifft sind eher nicht die Zielgruppe der Stage - die Buchungslage ist ja auch wieder vor Corona Krisenniveau von daher mache ich mir um die Zukunft der Stage wahrlich keine Sorgen - der Markt ist und bleibt da - nachdem ich ja viel pro Spielzeit sehe muss ich schon sagen - es macht einen gewaltigen Unterschied ob ich nach Nordhausen in "JANE EYRE" gehe oder ins Theater an der Elbe Hamburg in die "EISKÖNIGIN" - die Mischung machts aber die wissen bei der Stage einfach wie es geht - tolle Shows zu produzieren -

  • Man sieht ja gerade wieder bei Women in white wieviele extra hingefahren sind, die Diskussion dort ist fast länger als bei den letzten Stage-Produktionen zusammen. ;)

  • Und man ist mit 10 Musikern im Orchestergraben vollkommen zu zufrieden, bei WIW ;)


    BTTF zieht ein komplett anderes Publikum an, Männer mittleren Alters die ihre Söhne ins Theater schleppen.

    Die Musik und das Storytelling ist um einiges besser als bei Rocky, wo man versucht hat in genau diesem Teich zu fischen.

    Vermute das die Stage irgendwann in einem Loch sitzt und sich langsam selbst Erde auf den Kopf rieseln lässt.

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