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Versäumnis der Deutschen Staatstheater in Bezug auf Musicals

  • Theaterfuerst
  • 18. März 2025 um 13:41

  • MyMusical
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    • 23. März 2025 um 13:26
    • #76
    Zitat von PureS

    Ich denke für Musicalproduktionen an Staatstheatern wäre es sinnvoll extra Musicaldarsteller als Gäste zu engagieren. Das machen die Staatstheater ja auch mit Gastschauspielern für bestimmte Produktionen. Eine Kritik bei Musicalinszinierungen am Staatstheate , die ich gehört habe, war eben die nicht perfekten Gesangsdarbietung.

    So pauschal kann man das nicht sagen. Es kommt halt immer auf die jeweilige Produktion an. Das ist auch der große Kritikpunkt, den ich an der Diskussion bei einigen hier habe. Natürlich sind große Produktionen mit guten Gästen oft im absoluten Top-Bereich anzusiedeln. Das macht andere Produktionen aber nicht minder sehenswert, vielleicht mit kleineren Abstrichen, dafür oft aber mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Und schließlich liegt es auch immer dran, was man selber (realistisch) erwartet.

  • Fantomas
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    • 24. März 2025 um 09:52
    • #77

    Es ist für mich schwer nachvollziehbar, warum es bei derart vielen Staatstheatern im Land, es den Theatern kaum möglich erscheint, bisher unbekannte Musicals zu adaptieren. Damit meine ich vor allem Musicals, die bisher weltweit noch gar nicht aufgeführt wurden oder nur vereinzelt, mit kurzer lokaler Spielzeit. Interessant wären auch Konzept-Alben. Hierbei kann ich nur annehmen, dass die Lizenzkosten und die Inszenierungs-Freiheit bei solchen Musicals sehr vorteilhaft sind.

    Ein Beispiel dafür. "Doc Holiday - The Musical". Bin ich vor kurzem erst drüber gefallen. Ob und wann die Show mal aufgeführt wurde, kann ich auf Anhieb nicht erkennen. Aber es gibt eine Cast-Aufnahme von 2022. Das Musical erzählt die historische Geschichte um Doc Holiday und Wyatt Earp mit Showdown in Tombstone. Musik ist PopRock, gar nicht schlecht und eine Abenteuergeschichte mit Liebe mit Action, mit Drama. Dafür brauchte es keine hohen spektakulären Bühnenaufbau a la Stage. Es bietet sich dem Stadttheater-Publikum eine mal etwas andere Show, jenseits von My Fair Lady, Und das Western-Thema lässt sich als Event vermarkten, auch für eine kreative Gestaltung von Bühne und Zuschauersaal. Die Mitarbeiter im Theater mit Cowboyhüten und so.

    Nur ein Beispiel,wie sich preiswert, innovativ und mit bestehenden Kapazitäten etwas machen lässt. Den Bildungsauftrag erfüllt das Staatstheater durch die Erzählung der Historie, die die Geschichtsbücher in der Schule ergänzt.

    Doc Holliday

  • Fiyero
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    • 24. März 2025 um 17:49
    • #78

    Na ja, meist sind Musicals dann doch unbekannt oder werden wenig gespielt, weil sie nicht gut sind.

    Sollen die Stadttheater lieber Stücke bringen wie Dear Evan Hanson, Hadestown, Come from Away, Once usw....die nicht kommerziell in Deutschland verwertet werden. Dazu die Förderung von deutschen Musicals bzw. Autoren, um originär die deutsche Kreativlandschaft weiter zu verbessern, obwohl sich da meines Erachtens einiges in den letzten Jahren getan hat.

    Ach und nicht zu vergessen, die großen Klassiker wie Gypsy, South Pacific, Carousel usw.

  • Theaterfuerst
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    • 24. März 2025 um 20:44
    • #79
    Zitat von Fiyero

    Na ja, meist sind Musicals dann doch unbekannt oder werden wenig gespielt, weil sie nicht gut sind.

    Sollen die Stadttheater lieber Stücke bringen wie Dear Evan Hanson, Hadestown, Come from Away, Once usw....die nicht kommerziell in Deutschland verwertet werden. Dazu die Förderung von deutschen Musicals bzw. Autoren, um originär die deutsche Kreativlandschaft weiter zu verbessern, obwohl sich da meines Erachtens einiges in den letzten Jahren getan hat.

    Ach und nicht zu vergessen, die großen Klassiker wie Gypsy, South Pacific, Carousel usw.

    Na also die "Großen" Klassiker wie Gypsy, South Pacific, Carousel liefen nun alle bereits dieses Jahr bzw. 2024 - wir benötigen neuen Stoff - dringend - und zwar ne Mischung aus Deutschsprachigen auch unbekannten Broadway-Stücken also auch Eigenkreationen.....

  • InLoveWithMusicals
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    • 24. März 2025 um 20:57
    • #80
    Zitat von Theaterfuerst

    Na also die "Großen" Klassiker wie Gypsy, South Pacific, Carousel liefen nun alle bereits dieses Jahr bzw. 2024 - wir benötigen neuen Stoff - dringend - und zwar ne Mischung aus Deutschsprachigen auch unbekannten Broadway-Stücken also auch Eigenkreationen.....

    Wo in Deutschland lief denn dieses Jahr oder 2024 South Pacific?

    Carousel läuft für 5 Vorstellungen im Mai.

    Gypsy lief für 7 Vorstellungen in Halle.

    Du tust ja grad so, als würden diese Stücke in Deutschland rauf und runter gespielt.

  • Fiyero
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    • 24. März 2025 um 21:14
    • #81

    Danke, mehr braucht man dazu nicht zu schreiben. Stadttheater produzieren für den lokalen Markt, das muss man dann zusätzlich zu den wenigen Veranstaltungen auch noch in Relation stellen.

    Außerdem waren das nur ein paar wenige Beispiele, die man mit vielen weiteren Klassikern ergänzen könnte. Mame, Pal Joey, Can Can ....

  • Theaterfuerst
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    • 25. März 2025 um 11:10
    • #82
    Zitat von InLoveWithMusicals

    Wo in Deutschland lief denn dieses Jahr oder 2024 South Pacific?

    Carousel läuft für 5 Vorstellungen im Mai.

    Gypsy lief für 7 Vorstellungen in Halle.

    Du tust ja grad so, als würden diese Stücke in Deutschland rauf und runter gespielt.

    South Pacific lief erst im Februar 2025 in Baden bei Wien...Gypsy die letzten Jahre auch noch in der Volksoper in Wien ebenso Carousel

  • Fiyero
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    • 25. März 2025 um 12:50
    • #83

    Nochmal...diese Häuser produzieren für den lokalen Markt! Kein "normaler" Besucher wird dafür extra durchs halbe Land oder weiter reisen...

    Und Wien ist auch nicht Deutschland...

    Zusätzlich noch mal der Hinweis, dass das nur eine kurze Aufzählung von Beispielen war, die man ohne Probleme verlängern kann.

  • InLoveWithMusicals
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    • 25. März 2025 um 13:48
    • #84
    Zitat von Theaterfuerst

    South Pacific lief erst im Februar 2025 in Baden bei Wien...Gypsy die letzten Jahre auch noch in der Volksoper in Wien ebenso Carousel

    Ich auf dein eigenes Thema aufmerksam machen. Es geht in diesem Thema um deutsche Staatstheater. Darauf hast du MyMusical doch vor einigen Seiten extra deutlich hingewiesen. Und baden bei Wien ebenso wie wohl nicht in Deutschland. Also bitte!

  • Theaterfuerst
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    • 25. März 2025 um 15:25
    • #85
    Zitat von InLoveWithMusicals

    Ich auf dein eigenes Thema aufmerksam machen. Es geht in diesem Thema um deutsche Staatstheater. Darauf hast du MyMusical doch vor einigen Seiten extra deutlich hingewiesen. Und baden bei Wien ebenso wie wohl nicht in Deutschland. Also bitte!

    Die Österreichischen Staatstheater sind in der Diskussion sehr wichtig, da sie in vielen Fällen Vorbild für das Deutsche sind - siehe Landestheater Linz - außerdem ob ich nach Berlin fahre oder nach Wien kommt von der Fahrtzeit aufs selbe drauf heraus - es ist der Deutschsprachige Raum - der Musical Award wird ja auch nicht nur für Deutsche sondern auch für Österreichische und Schweizer Produktionen vergeben - zum Glück - sonst gäbe es oftmals nix zum auszeichnen.

    Auch die Seefestspiele Mörbisch sind ein super Beispiel für Festspiele in Deutschland - durch konsequente Spielplanumwandlung auf Musical pur werden beste Auslastungszahlen seit Bestehen dieser Bühne erreicht auch 2025 wieder erneut ein Rekord - Respekt - da muss man die Österreichischen Freundinnen und Freunde über den Klee loben sie sind absolutes Vorbild für uns -und na klar auch Wien - Opernhäuser grad in den Mittelstädten die kaum mehr Publikum haben oder so ergrautes müssten in Musical-Theater umgebaut werden - da gibt es bei mehr als 450 Stadt- und Staatstheatern in Deutschland ja genug -und wegen Produktion für den lokalen Markt

    der Kulturminister von Sachsen-Anhalt hat eine Rüge damals erteilt, als das Theater Halle in der selben Spielzeit Wagner's Ring des Nibelungen produziert haben genauso wie das Theater Anhalt in Dessau keine 60 km entfernt -die Auslastung war bei beiden Produktionen kaum mehr als 20 Prozent - daran sieht man, dass ein lokaler Spielplan auch ins Nirvana führt - gemeinsame Kooperationen was man spielt sollte der Normalzustand werden - so dass eben nicht gleichzeitig 20 "Sweeney Todd" Inszenierungen wie in dieser Saison auf den Spielplänen erscheinen

    Da gäbe es viele Ansatzpunkt und Ideen die ich sofort umsetzen würde.....

  • MyMusical
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    • 25. März 2025 um 15:32
    • #86
    Zitat von Theaterfuerst

    Da gäbe es viele Ansatzpunkt und Ideen die ich sofort umsetzen würde.....

    Ich war selten so froh, dass du da zum Glück nichts zu sagen hast…. 🙈

  • Theaterfuerst
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    • 25. März 2025 um 15:33
    • #87
    Zitat von MyMusical

    Ich war selten so froh, dass du da zum Glück nichts zu sagen hast…. 🙈

    Schau mer mal - dann seh'n wir schooo......;)

  • MyMusical
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    • 25. März 2025 um 15:56
    • #88

    Schaun mer mal, dann sehn mer scho.

    Auch zitieren will gelernt sein. ;)

  • Charlotte
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    • 25. März 2025 um 16:09
    • #89

    Ich finde es gibt schon Beispiele in Deutschland, die den Begriff Musiktheater nicht nur auf Oper reduzieren. Die Komische Oper macht das super. Auch die Mischung aus eigenen Leuten und Gästen finde ich sehr gut. Toll finde ich, dass auch der Chor Tanzunterricht bekommt, daher gibt es dann immer ein stimmiges Bild. Die Stückauswahl ist vielfältig, aber natürlich geht auch um die Gesamtausrichtung des Hauses, eventuell wichtige Ereignisse im Jahr und dann noch die Frage, was das Stammpublikum gern sehen würde.

  • Mariana
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    • 25. März 2025 um 16:09
    • #90
    Zitat von Theaterfuerst

    Die Österreichischen Staatstheater sind in der Diskussion sehr wichtig, da sie in vielen Fällen Vorbild für das Deutsche sind - siehe Landestheater Linz - außerdem ob ich nach Berlin fahre oder nach Wien kommt von der Fahrtzeit aufs selbe drauf heraus - es ist der Deutschsprachige Raum - der Musical Award wird ja auch nicht nur für Deutsche sondern auch für Österreichische und Schweizer Produktionen vergeben - zum Glück - sonst gäbe es oftmals nix zum auszeichnen.

    Auch die Seefestspiele Mörbisch sind ein super Beispiel für Festspiele in Deutschland - durch konsequente Spielplanumwandlung auf Musical pur werden beste Auslastungszahlen seit Bestehen dieser Bühne erreicht auch 2025 wieder erneut ein Rekord - Respekt - da muss man die Österreichischen Freundinnen und Freunde über den Klee loben sie sind absolutes Vorbild für uns -und na klar auch Wien - Opernhäuser grad in den Mittelstädten die kaum mehr Publikum haben oder so ergrautes müssten in Musical-Theater umgebaut werden - da gibt es bei mehr als 450 Stadt- und Staatstheatern in Deutschland ja genug -und wegen Produktion für den lokalen Markt

    der Kulturminister von Sachsen-Anhalt hat eine Rüge damals erteilt, als das Theater Halle in der selben Spielzeit Wagner's Ring des Nibelungen produziert haben genauso wie das Theater Anhalt in Dessau keine 60 km entfernt -die Auslastung war bei beiden Produktionen kaum mehr als 20 Prozent - daran sieht man, dass ein lokaler Spielplan auch ins Nirvana führt - gemeinsame Kooperationen was man spielt sollte der Normalzustand werden - so dass eben nicht gleichzeitig 20 "Sweeney Todd" Inszenierungen wie in dieser Saison auf den Spielplänen erscheinen

    Da gäbe es viele Ansatzpunkt und Ideen die ich sofort umsetzen würde.....

    Aber genau das, was du in Mörbisch so lobst, hat Tecklenburg schon Anfang der 2000er gemacht, nämlich die Umstellung auf Musical. Und das TfN hatte ein Musicalensemble, bevor Linz eines hatte. Man kann das nicht so pauschalisieren, wie du es tust, jedenfalls nicht ohne ein bisschen mehr Sachkenntnis.

  • farin
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    • 25. März 2025 um 16:12
    • #91

    „so dass eben nicht gleichzeitig 20 "Sweeney Todd" Inszenierungen wie in dieser Saison auf den Spielplänen erscheinen“


    ich bin ein großer ST-Fan … kannst du mir bitte alle 20! Inszenierungen nennen, damit ich sie alle besuchen kann, danke!

  • MyMusical
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    • 25. März 2025 um 16:21
    • #92
    Zitat von Charlotte

    Ich finde es gibt schon Beispiele in Deutschland, die den Begriff Musiktheater nicht nur auf Oper reduzieren.

    Absolut. Ich war Wochenende noch in Regensburg, was die dort mit Come From Away auf die Beine gestellt haben, Respekt! Wenn sich ein Intendant da offen zeigt und zudem ein besonders Herz für Erstaufführungen hat, dann braucht es auch kein getrenntes Musical- und Opern-Ensemble, sondern ein gut aufgestelltes Musiktheater-Ensemble. Da ist auch nächste Spielzeit viel Musik drin, abseits von Charlie.

    Oder auch La Cage am Gärtnerplatz. Das spielt für mich auch in der obersten Musicalliga derzeit mit.

  • Theaterfuerst
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    • 25. März 2025 um 16:55
    • #93
    Zitat von Mariana

    Aber genau das, was du in Mörbisch so lobst, hat Tecklenburg schon Anfang der 2000er gemacht, nämlich die Umstellung auf Musical. Und das TfN hatte ein Musicalensemble, bevor Linz eines hatte. Man kann das nicht so pauschalisieren, wie du es tust, jedenfalls nicht ohne ein bisschen mehr Sachkenntnis.

    Tecklenburg ist kein Staatstheater - sondern es ist ein privater Verein - immer noch bis heute der eben super professionelles Musiktheater macht und die haben eben früh erkannt was die Leute gerne sehen möchten - die Seefestspiele Mörbisch sind ein Staatsbetrieb, getragen vom Burgenland - der Landeshauptmann ist ja dort auch Kulturminister....es wäre also was anderes wenn z.B. Bad Hersfeld oder andere Festspielorte es konsequent hin zum Musical verändert hätten - Bad Hersfeld bringt nach einigen guten Ansätzen seit Jahren nun auch nur wieder die Klassiker wie JESUS CHRIST, A Chorus Line und daneben eben auch noch die Schauspielproduktionen....

  • InLoveWithMusicals
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    • 25. März 2025 um 19:31
    • #94
    Zitat von Theaterfuerst

    Die Österreichischen Staatstheater sind in der Diskussion sehr wichtig, da sie in vielen Fällen Vorbild für das Deutsche sind - siehe Landestheater Linz - außerdem ob ich nach Berlin fahre oder nach Wien kommt von der Fahrtzeit aufs selbe drauf heraus - es ist der Deutschsprachige Raum - der Musical Award wird ja auch nicht nur für Deutsche sondern auch für Österreichische und Schweizer Produktionen vergeben - zum Glück - sonst gäbe es oftmals nix zum auszeichnen.

    Auch die Seefestspiele Mörbisch sind ein super Beispiel für Festspiele in Deutschland - durch konsequente Spielplanumwandlung auf Musical pur werden beste Auslastungszahlen seit Bestehen dieser Bühne erreicht auch 2025 wieder erneut ein Rekord - Respekt - da muss man die Österreichischen Freundinnen und Freunde über den Klee loben sie sind absolutes Vorbild für uns -und na klar auch Wien - Opernhäuser grad in den Mittelstädten die kaum mehr Publikum haben oder so ergrautes müssten in Musical-Theater umgebaut werden - da gibt es bei mehr als 450 Stadt- und Staatstheatern in Deutschland ja genug -und wegen Produktion für den lokalen Markt

    der Kulturminister von Sachsen-Anhalt hat eine Rüge damals erteilt, als das Theater Halle in der selben Spielzeit Wagner's Ring des Nibelungen produziert haben genauso wie das Theater Anhalt in Dessau keine 60 km entfernt -die Auslastung war bei beiden Produktionen kaum mehr als 20 Prozent - daran sieht man, dass ein lokaler Spielplan auch ins Nirvana führt - gemeinsame Kooperationen was man spielt sollte der Normalzustand werden - so dass eben nicht gleichzeitig 20 "Sweeney Todd" Inszenierungen wie in dieser Saison auf den Spielplänen erscheinen

    Da gäbe es viele Ansatzpunkt und Ideen die ich sofort umsetzen würde.....

    Ich glaube, ich habe ein Schleudertrauma vom andauernden Kopfschütteln bei deinem Beitrag.

  • farin
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    • 25. März 2025 um 19:52
    • #95

    ich hab jetzt zweimal ST gefunden … wo sind denn die fehlenden 18 in D?

  • Bimbino
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    • 25. März 2025 um 21:09
    • #96
    Zitat von Fiyero

    Nochmal...diese Häuser produzieren für den lokalen Markt! Kein "normaler" Besucher wird dafür extra durchs halbe Land oder weiter reisen...

    Und Wien ist auch nicht Deutschland...

    Zusätzlich noch mal der Hinweis, dass das nur eine kurze Aufzählung von Beispielen war, die man ohne Probleme verlängern kann.

    Staatstheater und Landestheater haben zumindest den Auftrag für das entsprechende Bundesland zu produzieren. Da kommt ja immerhin das Geld her.

  • InLoveWithMusicals
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    • 25. März 2025 um 21:12
    • #97
    Zitat von Bimbino

    Staatstheater und Landestheater haben zumindest den Auftrag für das entsprechende Bundesland zu produzieren. Da kommt ja immerhin das Geld her.

    Zu welchem deutschen Bundesland gehört Wien nun genau?

  • MyMusical
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    • 25. März 2025 um 21:46
    • #98
    Zitat von Bimbino

    Staatstheater und Landestheater haben zumindest den Auftrag für das entsprechende Bundesland zu produzieren. Da kommt ja immerhin das Geld her.

    Die Landestheater NRW spielen ja vor allem mit ihren Gastspielen im ganzen Land, das ist der Inbegriff des lokalen Publikums, oder? Sehe da nun keinen Widerspruch zur Aussage von Fiyero. Oder was meintest du nun, nicht böse gemeint, aber ich verstehe den Beitrag nun als Antwort auf den zitieren Beitrag wirklich gerade nicht. Vielleicht steh ich such nur wieder auf dem Schlauch?

  • Distolin
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    • 25. März 2025 um 22:29
    • #99

    Auf die Gefahr hin mich selbst als komplett ahnungslos zu entlarven: Worin besteht der Unterschied zwischen normalen (städtischen) Theatern und den Staatstheatern? Und warum sollten gerade die Staatstheater "immer neues" entwickeln bzw. ins deutsche lokalisieren?


    Grundsätzlich haben öffentliche Theater immer einen Bildungsauftrag. Oder anders gesagt: Kunstformen zu vermitteln. Sie sollen eben NICHT einfach nur möglichst viel neues produzieren. Das der Wunsch (nach immer neuem) auch in der Bevölkerung vorhanden sein mag, streitet keiner ab. Aber es ist sehr wahrscheinlich nicht die Mehrheit der Besucher.

    Das die Theater ihrem Bildungsauftrag sehr gut nach kommen, sehe ich zumindest im Ruhrgebiet.

    Die Theater sind (zumindest in den von mir besuchten Vorstellungen) fast immer Ausverkauft. Wahrscheinlich viele Abo-Besitzer. Aber auch erfreulicherweise immer wieder ein gewisser Anteil an Besucher, die alleine aufgrund ihres Alters das Stück noch gar nicht kennen konnten.

    "Logik, Logik
    Wer fragt, dem sagt die Logik
    Wie und was und wer und wo und wann?"

  • Bimbino
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    • 26. März 2025 um 00:22
    • #100

    Kommt jetzt wohl auf die Definition von Regional/Lokal an.

    Ich hätte es jetzt mehr in Bezug auf Stadttheater gesehen, die von der Stadt finanziert werden und für eben diese Produzieren.

    So habe ich den immer mal wiederholten Punkt hier verstanden. Dem ich bedingt wiedersprechen wollte. Denn bestimmte Theater haben nicht nur den Auftrag ihre kleine Blase zu betrachten.


    Staats- und Landestheater sollten schon mehr im Blick haben was die anderen so treiben. Denn sie sollen nicht nur lokales Publikum anziehen. Sondern die Kultur im ganzen Bundesland fördern.

    Und darüber hinaus, gibt es doch auch ein paar Häuser die bewusst dafür genutzt werden Touristen in die jeweilige Stadt zu ziehen und nicht nur dafür genutzt werden um eine örtliche Abdeckung zu erzielen.

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