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Versäumnis der Deutschen Staatstheater in Bezug auf Musicals

  • Theaterfuerst
  • 18. März 2025 um 13:41

  • Theaterfuerst
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    • 19. März 2025 um 07:45
    • #26
    Zitat von MyMusical

    Absolut. Und dann gibt es Theater die froh sind 3-4 neue Produktionen im Jahr stemmen zu können im Bereich Musiktheater. Aber hey, was interessieren die Realitäten, wenn man einfach auch was daher reden kann.

    Wenn es Linz schafft, warum sollte es dann in Deutschland nicht funktionieren - natürlich muss man die absolut Hochsubventionierten Häuser wie das Nationaltheater München anders behandeln wie ein Verbundtheater wie Zwickau-Plauen…aber die Begründung wir können nix ändern…damit schafft man sich dann selbst ab weil das Publikum wegbleibt bzw wegstirbt die nächsten 10 Jahre…und dann werden Theater perspektivisch schließen müssen wenn sich der Betrieb nicht mehr lohnt -

  • Theaterfuerst
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    • 19. März 2025 um 07:50
    • #27

    Dann spielen solche Häuser halt nicht mehr 4 neue Produktionen sondern machen 1-2 Musicals und spielen da logischerweise mehr als die jetzigen 10 Vorstellungen pro Saison sondern 50 von dem Stück dafür hat man dann auch höhere Auslastungen und holt sich neues Publikum rein auch die Musical-Reise-Touristen wie mich….dann erhält man so auch die Häuser langfristig


    Wir sind wieder bei Österreich - siehe Seefestspiele Mörbisch - in den 66 Jahren des Bestehens war die Auslastung noch nie so hoch wie seit Alfons Haider den Musical-Weg beschritten hat - dies müsste Anspornen


    Und Andreas Gergen wird das in Baden bei Wien auch so machen….

  • MyShot
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    • 19. März 2025 um 09:13
    • #28
    Zitat von Fiyero

    Wer etwas in der Materie steckt weiß, das modernes Musical in der Produktion am Stadttheater teurer ist, als eine gewöhnliche Opernproduktion, die mit dem angestellten Ensemble besetzt werden kann.

    Musicalproduktionen benötigen eine Vielzahl an Gästen und die Tantieme liegen oft auch bei 16%. Es geht nicht unbedingt um das Bühnenbild und die Kostüme, sondern die Kosten die pro Aufführung anfallen.

    Ist das aber nicht auch der Punkt, den Michael Kunze am Ende des Interviews macht?

    "Das Unterhaltungsinteresse und Kunstbedürfnis der Musicalfans verdient denselben Respekt wie die Vorlieben der Opernfans. Ich denke, es wäre an der Zeit, in Stuttgart so etwas wie die Vereinigten Bühnen Wien zu etablieren"

    Warum ist in Stein gemeißelt, dass jedes Stadttheater ein Opernsensemble haben muss, vor allem in sehr dicht besiedelten Regionen wie dem Ruhrgebiet, wo die nächsten 2-3 Opernhäuser nur einen Katzensprung entfernt sind?

    Warum könnte nicht eines von drei oder vier Opernensembles durch ein Musicalensemble ersetzt werden und das Musical den Platz als "dritte Sparte" neben Schauspiel und Tanz einnehmen? Dann wären "2 Klassiker, 1 deutschsprachige Uraufführung und 1 Welturaufführung" gar keine so große Sache - das Landestheater Linz und in Deutschland das Theater für Niedersachsen zeigen ja, dass es möglich ist (und wie es früher zu seligen Baumann-Zeiten am Theater des Westens war).

    Warum ist es selbstverständlich, dass die Opernfans einer Stadt jedes Jahr 5-6 Opern am Theater ihrer Stadt erwarten dürfen, während Musicalfans froh sein dürfen, wenn sie mal einen Brotkrumen hingeworfen bekommen?

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    • 19. März 2025 um 09:28
    • #29
    Zitat von MyShot

    Warum ist es selbstverständlich, dass die Opernfans einer Stadt jedes Jahr 5-6 Opern am Theater ihrer Stadt erwarten dürfen, während Musicalfans froh sein dürfen, wenn sie mal einen Brotkrumen hingeworfen bekommen?

    Ich stimme dir im Ansatz vollkommen zu und sehe da durchaus noch Potential für die Zukunft. Selbstverständlich ist heute aber leider gar nichts mehr und die finanziellen Möglichkeiten werden eher von Jahr zu Jahr geringer. Sollte der nächste Tarifabschluss besonders hoch ausfallen bei festgeschriebenem Zuschuss durch die Stadt, wird das zwangsläufig zu Kürzungen führen. Zudem sehe ich im Bereich des Musical bei vielen Theatern ernsthafte Bemühungen und mehr als Brotkrumen. Problematisch bleibt es dennoch, da aktuelle Musicals wie von Fiyero schon erwähnt allein auf der Lizenzseite in ganz andren Kategorien laufen als die meisten Opern. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass dies eine langsame Veränderung sein wird und überzogene wenn nicht gar realitätsferne Ideen a la Theaterfuerst genau das Gegenteil erreichen, nämlich ein noch schnelleres aussterben der Theaterkultur hierzulande. Viele Intendanten machen da extrem gute Arbeit, einige andere sind leider da eher weniger offen, aber auch das ist zumindest in Teilen auch noch eine Generationenfrage. Ja, Veränderungen sind notwendig und auch möglich, aber ein Wunschkonzert oder eine Traumwelt ist es eben auch nicht.

  • Theaterfuerst
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    • 19. März 2025 um 09:45
    • #30

    Also die Vorschläge sind realistisch, weil Österreich es ja schon so macht - das ist so wie mit dem 365€ und Klima Ticket, welches Österreich seit Jahrzehnten schon hatte und in Deutschland hieß es - unmöglich und Schwupp di Wupp gab es das Deutschlandticket und es funktioniert


    Deswegen anstatt über Kürzungen zu jammern sollte die Branche aktiv Vorschläge machen damit die Geldgeber sehen dass sie was ändern wollen und wirtschaftlicher werden wollen

    Und die Staatstheater sollen nicht ein Stück wie „Book of Mormon“ oder „The Greatest Showman“ bringen die hohe Lizenzgebühren haben sondern Stücke wie „Dr Schiwago“ die gefloppt sind am Broadway wo die Produzenten froh sind dass es jemand spielen will und dann in Deutschland zu einem Erfolg macht wie bei diesem Stück exemplarisch gesehen wie man es macht -

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    • 19. März 2025 um 09:52
    • #31
    Zitat von Theaterfuerst

    Und die Staatstheater sollen nicht ein Stück wie „Book of Mormon“ oder „The Greatest Showman“ bringen die hohe Lizenzgebühren haben sondern Stücke wie „Dr Schiwago“ die gefloppt sind am Broadway wo die Produzenten froh sind dass es jemand spielen will und dann in Deutschland zu einem Erfolg macht wie bei diesem Stück exemplarisch gesehen wie man es macht -

    Ja, da stimme ich dir zu, aber im reinen Vergleich sind halt in aller Regel Stücke mit bestehendem Urheberrecht trotzdem deutlich teurer als Werke die inzwischen gemeinfrei sind.

  • MyShot
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    • 19. März 2025 um 10:32
    • #32

    Ich würde mir vor allem mal wünschen, dass die Fixierung auf Broadway und teilweise London aufhört.

    Im europäischen Ausland werden unzählige tolle Musicals produziert, die m.E. in Deutschland ebenfalls viel Potenzial hätten (sehr viel mehr als so manche sehr amerikanische Themen) und die sicher für weit geringere Lizenzgebühren zu haben wären. In Spanien produziert BEON Entertainment z.B. so historische Stücke, mit denen ja auch Spotlight seit Jahren gut fährt (u.a. die "Säulen der Erde" und sogar die eigentlich deutsche "Unendliche Geschichte" an der sich Stage ja irgendwann mal versucht hat), auch Italien, Frankreich und das Benelux-Gebiet produzieren fleißig Eigenwerke. In Holland gab es z.B. mal eine Musicalversion von "De Tweeling", einem Roman, der auch hierzulande sehr gut verkauft war. Mit Osteuropa kenne ich mich nicht so aus, aber auch da gibt es sicher einiges zu entdecken.

    Und daneben, wie Theaterfürst anmerkte, gibt es auch in USA/UK viele kleinere Perlen, die sicher kein Vermögen kosten. Wenn Linz und Hildesheim es schaffen, warum sollten es andere nicht schaffen? Man müsste es aber WOLLEN.

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    • 19. März 2025 um 10:47
    • #33

    Absolut, ich fand auch Eiffel in NL sehr schön, ebenso wie Checkpoint Charly vom selben Anbieter. Beides Stücke mit viel Potential im Stadttheater.

  • kevin
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    • 19. März 2025 um 11:02
    • #34

    Wieso sollten staatlich subventionierte Häuser eine Theatergattung (Musical) noch stärker in den Fokus rücken, die die ohnehin schon omnipräsent in der deutschen Kulturlandschaft ist?

    Der Sinn der Subvention ist es ja Kunst und Kultur zu bieten, die kommerziell nicht zu realisieren wäre, wie z.B. Oper, Ballett oder klassisches Sprechtheater.

    Für meine Begriffe brauchen wir keinesfalls MEHR Musical an subventionierten Bühnen.

    Allerdings kann man durchaus darüber diskutieren, ob man nicht mehr Mut zu neuen Stücken haben sollte. Das würde auch dem Subventionsgedanken nicht widersprechen.

  • Fantomas
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    • 19. März 2025 um 13:00
    • #35
    Zitat von kevin

    Der Sinn der Subvention ist es ja Kunst und Kultur zu bieten, die kommerziell nicht zu realisieren wäre, wie z.B. Oper, Ballett oder klassisches Sprechtheater.


    Es gibt eine Vielzahl Musicals, die sich kommerziell (in Deutschland) nicht verwerten lassen und trotzdem den Anspruch an Kunst und Kultur erfüllen. Es sei denn, man definiert "Musical" grundsätzlich als kulturlose Nicht-Kunst. das mag der Denke eines ignoranten Intendanten entsprechen, ist aber nicht die Realität.

    Beispiele von Stücken, die mir musikalisch oder Live bekannt sind: "The Fix", "Fun Home", "The Colour Purple", "Sunset Boulevard (in der Inszenierung von Jamie Lloyd), "Ragtime",, "Hadestown", "Next to Normal", "Martin Guerre", "Parade", "Grey Gardens", "Marie Christine", "The Civil War", "Avenue Q", "Masada", "Kiss of the Spiderwoman", "Spring Awakening", Sondheim-Musicals

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    • 19. März 2025 um 13:15
    • #36
    Zitat von Fantomas

    Es gibt eine Vielzahl Musicals, die sich kommerziell (in Deutschland) nicht verwerten lassen und trotzdem den Anspruch an Kunst und Kultur erfüllen.

    100 Prozent Zustimmung !!!

  • Theaterfuerst
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    • 19. März 2025 um 13:17
    • #37
    Zitat von kevin

    Wieso sollten staatlich subventionierte Häuser eine Theatergattung (Musical) noch stärker in den Fokus rücken, die die ohnehin schon omnipräsent in der deutschen Kulturlandschaft ist?

    Der Sinn der Subvention ist es ja Kunst und Kultur zu bieten, die kommerziell nicht zu realisieren wäre, wie z.B. Oper, Ballett oder klassisches Sprechtheater.

    Für meine Begriffe brauchen wir keinesfalls MEHR Musical an subventionierten Bühnen.

    Allerdings kann man durchaus darüber diskutieren, ob man nicht mehr Mut zu neuen Stücken haben sollte. Das würde auch dem Subventionsgedanken nicht widersprechen.

    Im 18./19. Jahrhundert als die Oper das Musiktheater der Zeit war, wurde es auch nach Erfolg/Misserfolg bewertet und verschwand wie am Broadway nach wenigen Vorstellungen in der Versenkung - wurde auch vom Staat den damaligen Fürsten bezahlt und damit gefördert nur der Unterschied die Oper war das Medium des 18./19. Jahrhunderts und noch früher ab 1650 - das heute Musiktheater ist nunmal das Musical und da sind ja bekanntlich die Schuppen voll wie man sieht….

  • cellophan
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    • 19. März 2025 um 14:19
    • #38
    Zitat von Fantomas

    Beispiele von Stücken, die mir musikalisch oder Live bekannt sind: "The Fix", "Fun Home", "The Colour Purple", "Sunset Boulevard (in der Inszenierung von Jamie Lloyd), "Ragtime",, "Hadestown", "Next to Normal", "Martin Guerre", "Parade", "Grey Gardens", "Marie Christine", "The Civil War", "Avenue Q", "Masada", "Kiss of the Spiderwoman", "Spring Awakening", Sondheim-Musicals

    Ich würde sogar so weit gehen KdL von seiner Umsetzung her als Kunst zu bezeichnen. Das ist ja schon anders gelöst als Leute in Muppetshow Kostüme zu stecken. Disney hin oder her.

    Auch natürlich klar ist dass das niemals in einem Stadttheater laufen wird wegen der Rechte Inhaber.

    Am Ende läuft es mal wieder auf die leidige Unterscheidung zwischen E und U hinaus. Ein völlig aus der Zeit gefallenes und irgendwie zweifelhaftes Konzept.

  • MyShot
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    • 19. März 2025 um 14:32
    • #39
    Zitat von Theaterfuerst

    die Oper war das Medium des 18./19. Jahrhunderts und noch früher ab 1650 - das heute Musiktheater ist nunmal das Musical und da sind ja bekanntlich die Schuppen voll wie man sieht….

    Ganz richtig, die Oper hat sich außerdem stilistisch immer weiter entwickelt und schon im späten 19. Jahrhundert parallel zu den letzten "großen" Opernkomponisten wie Puccini leichtere Unterströmungen wie die Opèra Bouffe von Jacques Offenbach, die Stücke von Gilbert & Sullivan und die Wiener Operette hervorgebracht. Das Musical war einfach eine weitere Entwicklung. Doch warum die klassische Oper mit ihren oft hanebüchenen Handlungen und an den Haaren herbeigezogenen dramatischen Toden ("It ain't over until the fat lady sings") nun als hehre Kunstform bezeichnet und gleichzeitig auf das Musical heruntergeschaut wird, erschließt sich mir nicht.

    Dazu bin ich überzeugt, dass sich so manche klassische Oper durchaus "kommerziell" lohnen würde, wenn man sie denn mal richtig schön inszenieren würde, statt sie immer wieder durch den Regietheater-Fleischwolf zu drehen. Wie das aussehen kann, hat ja zum Beispiel Baz Luhrmann mit seiner "La Bohème" in Australien bewiesen. Warum sollte man das nicht erwarten können, wohl aber von allen (!) Musicals, nur weil 2-3 kommerzielle Produzenten vor allem auf extrem seichte Unterhaltung wie Jukebox-Musicals und Disney setzen?

  • Fiyero
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    • 19. März 2025 um 16:37
    • #40
    Zitat von MyShot

    Ist das aber nicht auch der Punkt, den Michael Kunze am Ende des Interviews macht?

    "Das Unterhaltungsinteresse und Kunstbedürfnis der Musicalfans verdient denselben Respekt wie die Vorlieben der Opernfans. Ich denke, es wäre an der Zeit, in Stuttgart so etwas wie die Vereinigten Bühnen Wien zu etablieren"

    Warum ist in Stein gemeißelt, dass jedes Stadttheater ein Opernsensemble haben muss, vor allem in sehr dicht besiedelten Regionen wie dem Ruhrgebiet, wo die nächsten 2-3 Opernhäuser nur einen Katzensprung entfernt sind?

    Warum könnte nicht eines von drei oder vier Opernensembles durch ein Musicalensemble ersetzt werden und das Musical den Platz als "dritte Sparte" neben Schauspiel und Tanz einnehmen? Dann wären "2 Klassiker, 1 deutschsprachige Uraufführung und 1 Welturaufführung" gar keine so große Sache - das Landestheater Linz und in Deutschland das Theater für Niedersachsen zeigen ja, dass es möglich ist (und wie es früher zu seligen Baumann-Zeiten am Theater des Westens war).

    Warum ist es selbstverständlich, dass die Opernfans einer Stadt jedes Jahr 5-6 Opern am Theater ihrer Stadt erwarten dürfen, während Musicalfans froh sein dürfen, wenn sie mal einen Brotkrumen hingeworfen bekommen?

    Ich habe nicht gesagt, dass das ideal ist, sondern nur den aktuellen Zustand beschrieben. Tantieme bei Musicals liegen auch bei nicht erfolgreichen Stücken bei meist 16%.

    Das Beispiel Ruhrgebiet ist aber wirklich gut, denn die Anzahl der Theater ist echt hoch und natürlich kann man sich fragen, warum alle überwiegend Oper machen müssen. Letztendlich gibt es aber auch da kein regionales Denken, sondern schlichtweg macht jede Stadt mit ihrem Theater Programm für die Bewohner der Stadt.

    Mehr Diversität und mehr Musicals abseits des Mainstream sind sicherlich erstrebenswert. Das ständig erwähnte Konzept von Linz ist wünschenswert, zeigt aber auch, wie wenig Ahnung vorhanden ist, was die meisten Theater abseits der großen Staatstheater überhaupt an finanziellen Ressourcen zur Verfügung haben, da die meisten Kommunen verschuldet sind. Oper Hagen macht seit Jahren auch tolle Musicalproduktionen, kämpft gleichzeitig ständig mit Budgetkürzungen.

  • cellophan
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    • 19. März 2025 um 17:03
    • #41

    Vielleicht sollte ich ein lizenzfreies Open Source Musical schreiben und mir so einen Namen machen. Tatsächlich wäre ich nie im Leben drauf gekommen das Opern einen wirtschaftlichen Vorteil in der Produktion haben weil sie gemeinfrei sind wenn sie nur alt genug sind. Für ein Haus das an allen Ecken und Enden sparen muss ist das vielleicht tatsächlich ein Thema.

  • Bimbino
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    • 19. März 2025 um 17:51
    • #42

    Dortmund, Musik Theater im Revier und Mönchengladbach/Krefeld produzieren ja auch schon Recht viel Musical.

    Warum davon noch keiner ein Musical Ensemble hat, gute Frage.

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    • 19. März 2025 um 18:11
    • #43
    Zitat von Bimbino

    Warum davon noch keiner ein Musical Ensemble hat, gute Frage.

    Von Krefeld ging der Weg von James Park ja nach Wien (und nun zurück zu Sweeney Todd) und der von Sjoerd Knol ins Ensemble vom Tabz der Vampire. Die werden denen offenbar alle abgeworben. 😂😂😂

  • thepoundkey
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    • 19. März 2025 um 19:34
    • #44

    Dortmund bedient sich ja da meist der Folkwang Studenten, Bonn teilweise auch. Mag aber auch daran liegen, dass deren Professor ganz gerne da inszeniert ;)

  • Fiyero
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    • 19. März 2025 um 20:23
    • #45

    Mag sein, aber die sind halt auch überwiegend richtig gut. Gerade läuft der Gesangsabschluss des Jahrgangs 2025, läuft auch im Stream...

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    • 19. März 2025 um 20:49
    • #46
    Zitat von Fiyero

    Mag sein, aber die sind halt auch überwiegend richtig gut.

    Unbedingt. Und gerade Bühnenerfahrung ist so wichtig neben dem reinen Studium.

  • Theaterfuerst
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    • 20. März 2025 um 08:07
    • #47

    Deswegen braucht es ja auch viel mehr unterschiedliche Musicals, damit die alle Arbeit finden - super gut ausgebildet und dann ohne Engagement ist Perlen vor die Säue werfen…

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    • 20. März 2025 um 09:46
    • #48
    Zitat von Theaterfuerst

    Deswegen braucht es ja auch viel mehr unterschiedliche Musicals, damit die alle Arbeit finden - super gut ausgebildet und dann ohne Engagement ist Perlen vor die Säue werfen…

    Kurze Zwischenfrage: Was machst du denn in deiner Welt mit den gut ausgebildeten Nachwuchs-Opernsängern? Ich bleibe dabei, du machst es dir zu einfach, auch wenn ich dir ja zugute halten will, dass die Absicht dahinter durchaus gut gemeint sein mag.

  • Rotkehlchen
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    • 20. März 2025 um 11:33
    • #49

    Nicht jeder klassische Schauspieler oder Opernsänger bringt automatisch die richtige Ausbildung für Musicals mit. Umgekehrt sind viele Musicaldarsteller nicht primär auf Schauspiel fokussiert.

    Wenn Staatstheater mehr Musicals ins Programm nehmen, müssten sie entweder ihre eigenen Leute fortbilden oder externe Darsteller engagieren – und das kann teuer werden. Klar, Musicals sind beliebt und könnten neue Zuschauer anlocken, aber die Umsetzung ist eben nicht ganz so einfach. Vielleicht wären Kooperationen mit Musicalbühnen oder spezielle Förderprogramme eine Möglichkeit, um die Balance zwischen Qualität und Kosten zu finden.

  • InLoveWithMusicals
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    • 20. März 2025 um 12:38
    • #50
    Zitat von PureS

    Nicht jeder klassische Schauspieler oder Opernsänger bringt automatisch die richtige Ausbildung für Musicals mit. Umgekehrt sind viele Musicaldarsteller nicht primär auf Schauspiel fokussiert.

    In der Musicalausbildung hat Schauspiel jedoch einen höheren Stellenwert als bei der klassischen Opernausbildung. Und bei Schauspielern kommt Gesang in der Ausbildung auch eher kurz bis nicht vorhanden.

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