Zukunftspläne Stage Entertainment

  • Und mir geht es genau andersherum. Ich finde &Juliet mega unterhaltsam, frisch, frech und mit Orhwürmern gespickt. Beim Prince of Egypt musste ich gegen den Schlaf kämpfen.

    Dann ist ja gut, dass die Geschmäcker unterschiedlich sind :)

    Ich mag Stücke mit Tiefgang, wo man auch mal Nachdenken muss und nicht immer nur Gute-Laune-Musik wie Mamma Mia.

    Deswegen liebe ich auch stücke wie das Phantom, Love never dies, Elisabeth, Rudolf oder Ludwig² ;)

  • Ich mag auch Stücke mit Tiefgang. Darum mag ich ja auch &Juliet. Denn es ist weit entfernt von reiner "Gute-Laune-Musik".

    Aber dazu müsste man auch etwas nachdenken. Leider drücken viele - ohne nachzudenken - gleich den Stempel "Compilation-Show" auf,

    nur weil sie die Musik schon mal irgendwo gehört haben.

    Wie gesagt, es ist ja gut, dass es unterschiedliche Geschmäcker gibt.

    Ich brauche einfach kein Musical in dem irgendwelche Pop-Songs verarbeitet werden. Da gibt es anspruchsvollere Stücke.


    "& Juliet is a jukebox musical and featured existing music co-written by Max Martin, except for the new original song "One More Try", co-written by Jessie J. Writers listed in parenthesis.

    Zumindest Wikipedia listet es unter Jukebox Musicals.

  • Ludwig-und-Rudolf Ich weiß zwar nicht, was du jetzt mit dem wikipedia-Eintrag sagen willst? Es hat ja niemand bestritten, dass es ein Jukeboxmusical ist. Du sprichst nur anscheinend jedem Jukeboxmusical Tiefgang bzw. Anspruch ab, was ich ziemlich überheblich finde - gerade als Musicalfan. Denn genau das machen ja auch viele Opernfans mit dem Genre Musical als solchem. Was ist denn der unterschiedliche Anspruch, ob es jetzt den Popsong schon vor dem Stück gab oder nicht? Das heißt: Popsongs, die für die Charts geschrieben wurden, haben keinen Anspruch, keinen Teifgang, ...? Ich glaube da würden sich viele Komponisten dagegen verwehren.


    Ja, Geschmäcker sind verschieden. Aber darum muss ich das andere nicht schlecht machen, nur weil ich vielleicht den Tiefgang bzw. Anspruch nicht verstehe,

    Ich hatte zu Beginn ja auch nur gesagt, dass ICH (subjektiv!) nichts damit anfangen kann. Ich bin einfach schon zuvor kein großer Fan der Lieder geworden. Und nun hat man diese "einfach" genommen und eine Story darum gebaut. Ich persönlich kann mit solchen Stücken (IwnniNY, Mamma Mia, Tina usw.) einfach nicht so viel anfangen. Das mögen ja für manche sicherlich gute Stücke sein. Subjektiv sind sie das für mich aber einfach nicht.

  • Ein Problem der Jukebox-Musicals mag die Vergänglichkeit sein.

    Für den Moment erscheinen neue Arrangements zu bekannten Songs toll - natürlich auch im Zusammenspiel mit einer Geschichte.

    Aber nach 10 Jahren greift man dann doch wieder eher auf die Originale zurück. So jedenfalls geht es mir mit vielen Jukeboxes, die nach Jahren im Archiv verstauben: "Our House", "Tonight the night", "Mamma Mia", "WWRY" etc.


    Mag jedem anders gehen, aber letztlich sind "Phantom der Oper", "Book of Mormon", "Hamilton" Originale, Irgendwie finde ich, es gehört mehr Können bzw Kunst dazu, Musik neu zu komponieren, als Bekanntes zu wiederholen oder variieren.


    Am besten gefällt mir von diesen Shows eigentlich nur "Priscilla", Was aber auch an der Disco Musik der Jugend liegt. Wäre auch etwas für die Stage, als Original mit dem O-Bus.


    Musikalisch furchtbar, weil viel zu "laut" empfinde ich "Moulin Rouge", obwohl dort gute Songs verarbeitet werden, teilweise gut arrangiert.


    &Juliet macht neugierig nach euren Beschreibungen. Kommt auf die To-hear-List :)

  • Fantomas Aber schlussendlich wurde jedes Lied mal neu geschrieben.


    Klar :) :thumbup:


    Gibt es eigentlich schon ein Musical-Compilation-Musical ?

    Also ein Musical, in dem bekannte Musical-Hits mit einer neuen Rahmen-Story zu einem neuen Musical gemacht werden?


    Wäre so etwas nicht was für die Stage? Ein neues Musical mit bekannten Musical-Hits, u.a. "Memory", "Phantom der Oper", "Totale Finsternis", "Hakuna Matata", "ich gehör nur mir", "Kein Mond"....

    Am besten zu einer Märchengeschichte, die jeder kennt, "Cinderella" ist schon vergeben...


    Wir wär's mit Stage präsentiert: "Schneewittchen (ohne Disney) - die Musical-Comedy" ?

    Leicht, locker, Liebesgeschichte, Zeitgeist rein, bekannte Songs in neuen Arrangements.

    Mit Alexander Klaws als Jägersmann/Prinz , Florian Silbereisen als Zwergenkönig und Helene Fischer als böse Königin?

    ;)

  • hat sonst noch jemand die Umfrage der Stage bzgl. Störtebecker bekommen?

    Ich darf es sagen, denn ich habe nix bekommen. Also auch kein Hinweis auf Verschwiegenheit. :D


    Umfragen bekomme ich aber so gut wie nie von denen, offenbar bestelle ich dort zu wenig Tickets. Die schicken mir nur immer langweilige Werbung, die ich nicht brauche. :sleeping:

  • wenn es so beschlossen wird kann die Stage in Stuttgart mit 3G in die vollen gehen.

    Allerdings als Test PCR

    der in jedem Fall selbst zu bezahlen ist, auch schon vor dem 11. Oktober. Und wenn Ungeimpfte auf die SE Ticketpreise nochmal 50 bis 100 € für einen PCR Test on top zahlen sollen, können sie für das Geld auch eine Woche Pauschalurlaub machen

  • Natürlich ist es für die Besucher gut zu wissen das alle anderen 3G oder bald nur noch 2G haben. Aber wirtschaftlich wird das einige abhalten dann ein solches Event zu besuchen. Leider.

  • Es wird höchste Zeit für die Stage flexibel zu reagieren, auf die realistisch bereits seit letztem Jahr absehbaren Entwicklungen.

    Wenn sie ihr "Business as useful" betreibt, kann es ihren ergehen, wie derzeit vielen Restaurants in Frankreich: Leerstand.


    Dabei ist Kreativität erforderlich.

    Die PCR-Tests wird die Stage den Zuschauern bezahlen müssen - wie auch Arbeitgeber verpflichtet sind, den Mitarbeitern Tests zu bezahlen. .

    Die Stage muss über alternative Bespielungskonzepte ernsthaft nachdenken. Zum Beispiel sind Gotteshäuser von den Zugangsvoraussetzungen ausgenommen - kein Test oder Impfnachweis erforderlich. Hier bietet sich zumindest ein Ansatz für eine kreative, eingebettete, neue Bespielungsform.

    Z.B. die Konzertreihe "Draußen im Grünen", seit letztem Jahr in Hamburgs Planten un Blomen im Angebot, open Air ohne Testpflicht, Impfnachweis oder Maske am Platz. Welche Konzepte haben die hoch bezahlten Stage-Manager seit letztem Jahr für eine Open-Air-Bespielung an den Musicalstandorten entwickelt?


    Oder glauben die echt, Bespielung geht wie früher, als wenn nichts gewesen wäre?

    Teure Tickets für beklemmende Atmosphären, dazu für einige noch den teuren Test - und der Rubel läuft???? Irgendwann sind die Gutscheine aufgebraucht, dann benötigt die Stage viele viele zahlungbereite Kunden für ihre vielen Produktionen.

  • Natürlich ist es für die Besucher gut zu wissen das alle anderen 3G oder bald nur noch 2G haben. Aber wirtschaftlich wird das einige abhalten dann ein solches Event zu besuchen. Leider.

    Ich glaube gar nicht, das es bei den potentiellen Stage-Besuchern sehr viele geben wird, die nicht geimpft sind und nur wegen einem kostenpflichtigen Test nicht ins Theater gehen werden. Ein Großteil der nicht geimpften Gruppe würde ein Stage-Theater eh nicht besuchen und wenn doch, dann scheitert es da meiner Meinung nach nur in wenigen Fällen am Test. Da kommen sicher einige Gründe zusammen, bei dem der Test sicher ein weiteres Argument gegen den Besuch für diese Gruppe ist. Aber dies dürfte nicht das Hauptargument sein. Natürlich mag es die ein oder andere lautstarke Ausnahme geben, die da vielleicht auch gerne mal übertreiben.

  • Schön und gut, die neue Regelung in Baden-Württemberg!


    Trotzdem kann niemand vorhersehen welche konkreten Entwicklungen uns im kommenden Herbst/Winter bevorstehen.

    Inzidenzen, Intensivbettenbelegung, neue aggressive Varianten, eine dramatisch hohe Zahl von Impfverweigerern, ....


    Da könnten die neuen Regelungen eventuell auch sehr schnell wieder kassiert werden.


    Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt definitiv keine teuren Stage-Tickets kaufen.

  • Denke das die BW 3G Regeln einiges vereinfachen. Zumindest zum einen für den Ticketkäufer zum anderen für die Anbieter, die nicht mehr in kreatives Sitzplatz Design etc planen müssen.

    Was die Stage speziell betrifft, mir sind die Tickets für den Versuch einfach auch zu teuer, gerade da ich TdV schon bald 20 mal gesehen habe.

  • kevin Da bin ich vollständig dabei.

    Ich frage mich auch, wie lange die Politik dieses Jahr noch zuschaut, um dann im Spätherbst/Winter wieder die Reißleine zu ziehen.

    Sie versprechen jetzt keinen erneuten Lockdown, aber ich gebe auf solche Versprechungen nichts. Wenn Beschränkungen nur für Ungeimpfte angewendet werden, was bedeutet das für Geimpfte im täglichen Leben? Müssen die dann andwerweitig um Übergriffe fürchten?

  • Ich glaube gar nicht, das es bei den potentiellen Stage-Besuchern sehr viele geben wird, die nicht geimpft sind und nur wegen einem kostenpflichtigen Test nicht ins Theater gehen werden. Ein Großteil der nicht geimpften Gruppe würde ein Stage-Theater eh nicht besuchen und wenn doch, dann scheitert es da meiner Meinung nach nur in wenigen Fällen am Test.

    Darf ich nachfragen, wie du darauf kommst, dass ein Großteil der nicht geimpften Gruppe ein Stage Theater eh nie besuchen würde? hast du da Erfahrungen?


    Ich teile dir mal meine Erfahrung mit:

    fast alle aus privatem Freundes/Verwandtenkreis sind mittlerweile geimpft. Davon gehen aber nur maximal 10% überhaupt in Stage Musicals. Die meisten davon, habe ich erstmalig in ein Stage Musical "geschleppt". Dass die da alleine hingehen (oder mit ihrem Bekanntenkreis) ist sehr unwahrscheinlich. Sehr viel der Geimpften sind die Risikogruppe 70 +. meine Eltern z.B. 85 sind noch nie mit Eigeninitiative in ein Musical gegangen. Die Musicalbesuche waren Geschenkgutscheine von mir. Und sie werden auch trotz Impfung und 85 jetzt nicht zu "Wicked" rennen, eher besuchen sie die Innenräume eines Restaurants.


    Beitrag von Moderation bearbeitet

    Einmal editiert, zuletzt von reallyuseful () aus folgendem Grund: Die Ergebnisse der Studie auf die hier verwiesen wurde, waren andere als dargestellt.

  • Wie kommt man darauf, dass solche Menschen keine Musicalbesucher sind?

    Habe ich ja so gar nicht behauptet, es ging sich um die Kombination mit dem Test. Die "gut informierten, wissenschaftlich gebildeten und in der Datennutzung anspruchsvollen Menschen" sind sicherlich auch im Rahmen ihrer Überzeugung zum Test bereit. Und wenn nicht, auch nicht schlimm, dann muss die Stage in der Tat auf diese Menschen verzichten. Meiner subjektiven Meinung nach haben sie wie gesagt keine große Auswirkung auf die Finanzlage der Stage im Gesamten. Du darfst da gerne anderer Meinung sein, was dann schlussendlich realitätsfern ist, kann jeder für sich selber entscheiden und muss hier meiner Meinung nach nicht groß diskutiert werden.


    Das es für die Stage schwer wird den Saal zu füllen ist ja unstrittig, das war es aber auch schon vor Corona. Leichter wird es nun sicher nicht.

  • Das es für die Stage schwer wird den Saal zu füllen ist ja unstrittig, das war es aber auch schon vor Corona. Leichter wird es nun sicher nicht.


    Das stimmt! Und natürlich hast du Recht damit, daß subjektive Wahrnehmungen/Erfahrungen keinen Einsfluss auf den Stage-Umsatz haben :thumbup:


    Was gibt es denn von der Stage selber an Statements zu "Zukunftsplänen" ?

    (außer dem, was bereits in der Pipeline ist, wie "Wicked" etc)


    Wenn ich mir diese Seite so anschaue, dann gibt es da gar keine Zukunft, sondern nur Vergangenheit: Bat out of Hell steht da immer noch unter "current" Oberhausen :)https://www.stage-entertainment.com/productions


    Man kann ja jetzt gut aus den Saalplänen, indizieren, wie gut oder schlecht es um die Stage geht. Wir wissen von der Stage (und auch Mehr!), dass 50% Auslastung nicht wirtschaftlich ist = Verlust. Wenn in den Saalplänen also noch viele Plätze im Verklauf sind, dann sind noch nicht mal die 50% erreicht. Auch wenn es Subventionen gibt - auf Sicht geht es wirtschaftlich nur mit Voll-Bespielung /(wie in London).


    Bereits jetzt auf flüchtigem Blick erkennbar: Dauerbrenner wie KdL läuft gut, danach Tina und die Eiskönigin. "Wicked" scheint am schwächsten gebucht.

  • Tatsächlich....KdL ist bei einigen Shows so gut wie ausgebucht :huh:

    Aber du hast immer schon geahnt, dass ihre Sicherheit ein großer Schwindel war

    Es war alles gelogen, was man dir versprach, jeder hat dich betrogen, wenn er dich bestach!

  • Tatsächlich....KdL ist bei einigen Shows so gut wie ausgebucht :huh:

    Finde ich nicht so überraschend, das war ja an sich und immer ganz gut gebucht. Wenn dann noch 50 Prozent der Plätze wegfallen ist es halt insbesondere an seh ersten Wochenenden schnell voll. Ein paar Wochen weiter und unter der Woche ist aber an sich überall noch einiges frei. Dennoch bleibt es wohl die CashCow für Stage Entertainment.

  • bei allem was man so von diesem neuen Wicked so sah wundert es mich nicht dass die Leute nicht in Scharen hinrennen

    denke man setzt da lieber auf was , was man kennt, wie zB KdL

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